Cevian stockt bei Thyssen auf
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Die am vergangenen Freitag vorgelegten Quartalszahlen von ThyssenKrupp waren tiefrot gefärbt. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2013/14 (per 30.9.) fiel auf Grund diverser Altlasten ein Verlust von 64 Mio. Euro an. Im operativen Geschäft überraschte der Stahlkocher aber positiv. Obwohl der Umsatz mit einem leichten Minus unter den Erwartungen blieb, konnten die Schätzungen beim bereinigten Ergebnis vor Zinsen und Steuern übertroffen werden. Auch der starke Auftragseingang und die Prognose wussten zu gefallen.
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Der Mischkonzern ThyssenKrupp hat seine Problemsparte Steel Americas im ersten Quartal des Fiskaljahres 2013/14 (per 30.9.) besser in den Griff bekommen. So erwirtschafteten die Essener in dem traditionell sehr verlustreichen Geschäft in diesem Zeitraum ein EBIT von 1 Mio. Euro.
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Würde der DAX mit dem Tempo der vergangenen zwölf Monate weiter steigen, würde er zur Jahresmitte 2015 ein neues Allzeithoch markieren. Der SDAX wäre immerhin schon in einem halben Jahr so weit, der TecDAX binnen weniger Wochen. Beim MDAX wurde das Ziel bereits im Februar erreicht.
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Nach mehreren Verlustjahren in Folge dürfte dem Industriekonzern ThyssenKrupp nun in der laufenden Fiskalperiode (per 30.9.) der Turnaround gelingen. Dank der anstehenden europäischen und weltweiten Konjunkturerholung mehren sich die Anzeichen, dass sich die Stahl- und Aufzugssparte sowie das Zuliefergeschäft im Automobilbereich wieder dynamischer entwickeln werden. Zudem steigt mit der wieder anziehenden Nachfrage im Metallbereich die Wahrscheinlichkeit, dass beim Verkauf der Stahlwerke in Brasilien und den USA ein akzeptabler Preis erzielt werden kann.
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Nach einer langen Durststrecke blickt die deutsche Stahlindustrie nun wieder optimistischer in die Zukunft. Aktuell prognostiziert die Wirtschaftsvereinigung Stahl, dass die Nachfrage in Deutschland im Jahr 2014 um 3% zulegen wird. Neben dem einheimischen Marktführer ThyssenKrupp profitiert insbesondere der in Norddeutschland ansässige Salzgitter-Konzern von dieser erfreulicheren Entwicklung. Ein Sparprogramm, das von einem massiven Stellenabbau begleitet wird, dürfte dazu beitragen, dass die Niedersachsen nach einem massiven Verlust im laufenden Geschäftsjahr schon recht bald wieder in die Gewinnzone zurückkehren.
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Beim zweitgrößten deutschen Stahlhersteller Salzgitter liefen die Geschäfte in den vergangenen Monaten alles andere als optimal. So mussten die Niedersachsen ihre eigene Ergebnisprognose in diesem Jahr auf Grund der schwierigen Marktbedingungen zweimal senken. Analysten (Thomson) erwarten mittlerweile, dass der MDAX-Konzern in der laufenden Periode mit einem Nettoverlust von gut 300 Mio. Euro stark defizitär arbeiten wird. Allerdings zeichnet sich für das Jahr 2014 Licht am Ende des langen Tunnels ab. Aktuell strebt das Management an, mit dem Sparprogramm „Salzgitter 2015“ wieder in die Gewinnzone zurückzukehren. Unter dem Strich sollen die Kosten um 200 Mio. Euro sinken, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Mindestens 1 500 Stellen oder 6% der Belegschaft werden abgebaut.
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Der viertgrößte Stahlkocher der Welt, Posco, plant den Bau eines neuen Stahlwerks in China und belegt damit seine Zuversicht, dass die Stahlnachfrage aus dem Reich der Mitte in den kommenden Monaten wieder anzieht. Bereits im laufenden dritten Quartal soll laut Posco-Vormann Chung Joon-Yang die Talsohle in China erreicht werden. Er hofft ab dem Q4 auf eine wieder anziehende Nachfrage.
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In der kommenden Woche präsentiert Vale die Ergebnisse für das zweite Quartal. Der brasilianische Rohstoff-Riese wird aller Voraussicht nach einen spürbaren Ergebnisrückgang vermelden. Die aktuellen Schätzungen liegen für das EBITDA bei 4,4 Mrd. USD, was einer Marge von 42% entsprechen würde. Im ersten Quartal lag das EBITDA noch bei 5,2 Mrd. USD. Die Brasilianer kämpfen wie die großen Wettbewerber BHP Billiton oder Rio Tinto seit längerem mit sinkenden Rohstoffpreisen. Insbesondere Eisenerz hat zuletzt so stark nachgegeben, dass das saisonal typischerweise größere Nachfragevolumen im zweiten Quartal vom Preiseffekt komplett ausgehebelt werden dürfte. Seit dem letzten Hoch im Februar sind die Eisenerzpreise um 17% gefallen. Auslöser der Preiserosion ist die schwächere Nachfrage aus China. Dorthin gehen trotz eines steigenden Absatzanteils von Brasilien und Europa immer noch 48% der Eisenerz-Produktion von Vale. Die Abwertung des brasilianischen Real hilft zwar beim Export. Allerdings überwiegt die Sorge vor einer weiteren (erzwungenen) Konjunkturabkühlung im Reich der Mitte. Seit Chinas neuer Premier Li Kequiang beim Wachstumstempo mit Rücksicht auf Umweltprobleme, eine drohende Immobilienpreisblase und eine überbordende Kreditvergabe auf die Bremse tritt, rauschen Rohstoffpreise und die Aktienkurse der größten Minenbetreiber in den Keller.
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Am Donnerstag wird Daimler die Dividendensaison einläuten. Der Stuttgarter Autobauer, dessen Aktien auch im PLATOW-Depot enthalten sind, setzt dabei mit einer Rendite von über 5% gleich eine Duftmarke. Weitere Großkonzerne werden rasch folgen: So halten in den kommenden sieben Wochen alleine 27 DAX-Firmen ihre Hauptversammlungen ab.
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Mit RWE, Beiersdorf, Deutsche Post, Henkel, Adidas, Continental und Linde legen in dieser Woche erneut sieben Unternehmen aus dem DAX ihre Jahresabschlussberichte vor. Dabei werden Aktionäre eine Kennzahl diesmal besonders kritisch unter die Lupe nehmen: die Vergütung der Vorstände.
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Für die europäischen Stahlaktien lief es zuletzt recht enttäuschend. Demnach belastete die schwache konjunkturelle Entwicklung die Performance vieler Unternehmen. Dies machte den Sektor bei den Investoren unbeliebt, so dass viele Titel auf Zwölfmonatssicht schwächer als der Markt liefen. Da sich aber nun die Tendenzen für eine konjunkturelle Erholung ab Herbst verdichten, steigt die Chance, dass ein Favoritenwechsel stattfindet. Häufig reagiert die Börse auf fundamentale Veränderungen sechs Monate im Voraus.
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Die Aktionäre von ThyssenKrupp blicken einer düsteren Zukunft entgegen. Die Angst vor den Zahlen für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2011/12 (per 30.9.) ist seitens vieler Anteilseigner erheblich. Nachdem Konkurrenten wie Salzgitter und ArcelorMittal für diesen Zeitraum bereits Verluste ausweisen mussten, besteht auch bei dem Essener Unternehmen eine akute Enttäuschungsgefahr.
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Dass politisch inzwischen ein anderer Wind im Pharaonenstaat weht, ist deutlich erkennbar. Dass jedoch der neue Präsident Mohammed Mursi öffentlich börsennotierte Unternehmen der möglichen Steuerhinterziehung bezichtigt, ist schon eine neue Dimension. Zu den entsprechenden Unternehmen zählt auch Orascom Construction Industries (OCI; 31,927 Euro; 800 351; US68554N1063). Zwischenzeitlich war die Aktie sogar vom Handel ausgesetzt. Da daraufhin die Gerüchte ins Kraut schossen, sah sich das Unternehmen genötigt, per Pressemitteilung für Klarheit zu sorgen. Es geht wohl um den Verkauf der Zementeinheit an Lafarge aus dem Jahr 2007. Zu dieser Zeit waren mögliche Gewinne aus dem Verkauf von börsennotierten Gesellschaften steuerfrei. Darauf verweist auch OCI. Um die Gemüter zu beruhigen, wurde zusätzlich Premier Hesham Qandil zitiert, der betont haben soll, dass nicht an rückwirkende Änderungen der Gesetze gedacht werde. Es sollen die Gesetze gelten, die zum Zeitpunkt der Transaktionen in Kraft waren. Damit wäre OCI aus dem Schneider. Eine rückwirkende Änderung würde denn auch das Investorenvertrauen in den ägyptischen Rechtsstaat zerstören. Es gab allerdings auch positive Nachrichten. So soll OCI den Hurghada International Airport für 87 Mio. USD ausbauen. Daneben haben die Ägypter zusammen mit Besix den Auftrag für den Bau einer Mall mit Indoor-Skianlage in der Nähe der Hauptstadt Kairo (Volumen: 400 Mio. USD) erhalten. In 34 Monaten sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
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Nur zwei Trostpflaster hatte ArcelorMittal SA-Chefin Nonkululeko Nyembezi-Heita bei der Vorlage der Halbjahreszahlen Ende Juli für ihre leidgeprüften Anleger im Gepäck: Die andauernde Schwäche der Heimatwährung Rand federt die weltweit unter Druck stehenden Stahlpreise ab. Außerdem rechnet sich die südafrikanische Tochter von ArcelorMittal (Anteil 52%) durchaus Chancen auf dem im Gegensatz zu Europa, den USA und auch China noch wachsenden afrikanischen Kontinent aus. In den subsaharischen Ländern, denen 2012 ein Wirtschaftswachstum von 5% prognostiziert wird, hat ArcelorMittal SA (AMSA) eine gute Ausgangsposition. Allerdings drängen auch die Chinesen, die ihre Rohstahlproduktion trotz Konjunkturabkühlung keineswegs gedrosselt haben, weiter mit Macht in diese Region.
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Der im November 2011 empfohlene Alpha-Short-Trade auf den Stahlhersteller ThyssenKrupp hat unsere Erwartungen voll erfüllt. Trotz der jüngsten Erholung ging es im Ratio-Chart zum DAX unter dem Strich deutlich bergab. Die jüngste relative Stärke der Aktie hält nun allerdings schon 2,5 Monate an, so dass es fraglich ist, ob es sich hierbei nur um eine temporäre Gegenbewegung handelt oder ob sich hier mittelfristig doch schon ein Trendwechsel anbahnt.
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„The trend is your friend“ – aber nur, wenn Sie als Bär unterwegs sind. Der wie mit dem Lineal gezogene Abwärtstrend ist auf den ersten Blick zu erkennen. Etwa 1 000 Punkte bzw. 14% hat der DAX seit Mitte März verloren. In der Spitze lag das Minus sogar schon bei über 21%.
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Geraten nun auch die deutschen Unternehmen in den Sog der Rezession? Lange hatte es so ausgesehen, als wäre die heimische Wirtschaft inmitten eines sturmumtosten Europa eine Insel der Seligen. Doch die Anzeichen mehren sich, dass auch hierzulande immer mehr Wolken aufziehen.
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