Technotrans emanzipiert sich von der Druckmaschinenbranche
"Die tiefe Krise der Druckindustrie, die lange eine passende Antwort auf die Digitalisierung der Medien schuldig blieb, bedeutete auch für den Zulieferer Technotrans einen harten Einschnitt. Hatte das auf Flüssigkeiten spezialisierte Unternehmen im Jahr 2006 einen Umsatz von gut 151 Mio. Euro erzielt, waren es 2009 gerade noch 82,2 Mio. Euro. Folgerichtig stürzte der Gewinn je Aktie von 1,48 auf -1,65 Euro ab. Lösungen mussten also her – und die fand das Management in neuen Branchen. Inzwischen erzielt Technotrans immerhin ein Drittel seiner Erlöse abseits der Druckindustrie. Geht es nach Henry Brickenkamp, soll dieser Anteil weiter steigen. Schließlich rechnet der Vorstandschef nicht damit, dass das Marktvolumen der traditionellen Kunden steigt.
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Die tiefe Krise der Druckindustrie, die lange eine passende Antwort auf die Digitalisierung der Medien schuldig blieb, bedeutete auch für den Zulieferer Technotrans einen harten Einschnitt. Hatte das auf Flüssigkeiten spezialisierte Unternehmen im Jahr 2006 einen Umsatz von gut 151 Mio. Euro erzielt, waren es 2009 gerade noch 82,2 Mio. Euro. Folgerichtig stürzte der Gewinn je Aktie von 1,48 auf -1,65 Euro ab. Lösungen mussten also her – und die fand das Management in neuen Branchen. Inzwischen erzielt Technotrans immerhin ein Drittel seiner Erlöse abseits der Druckindustrie. Geht es nach Henry Brickenkamp, soll dieser Anteil weiter steigen. Schließlich rechnet der Vorstandschef nicht damit, dass das Marktvolumen der traditionellen Kunden steigt.
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