
Siemens Energy übertrifft Konsens – Ergebnisqualität auf neuem Niveau
Nach einer rasanten Rally hat Siemens Energy die hohen Erwartungen am Markt mit dem Q1 deutlich erfüllt. Und dennoch: Die Bewertung bleibt ambitioniert.
„Erfolgreiches Investieren besteht darin, die Erwartungen anderer zu antizipieren.“

Nach einer rasanten Rally hat Siemens Energy die hohen Erwartungen am Markt mit dem Q1 deutlich erfüllt. Und dennoch: Die Bewertung bleibt ambitioniert.
Die Unsicherheit in der deutschen Wirtschaft wächst – doch sowohl innerhalb der DAX-Familie als auch den einzelnen Branchen gibt es klare Unterschiede. Wir schauen auf die jüngsten Kernaussagen der Firmenlenker zu geopolitischen Spannungen, Preisdruck und Standortfaktoren.
Mit Rekordaufträgen und auf dem Kapitalmarkttag deutlich angehobenen Zielen für 2028 zeigt Siemens Energy neue Stärke. Am Tag danach rauscht die Aktie jedoch um bis zu 10% in die Tiefe. Warum wir das nun als attraktive Kaufgelegenheit sehen.
Die Konjunkturampeln blinken gelb – doch wie klingt das direkt aus den Führungsetagen? Wir haben die Kernaussagen der DAX-Vorstände zu US-Zöllen, Währungseffekten, Preisdruck, Produktivität und Lokalisierung zusammengestellt.

Mit der Sanierung seiner Windtochter Gamesa hat Siemens Energy einen beeindruckenden Turnaround hingelegt. Doch nach dem rasanten Kursanstieg stellt sich nun die Frage: Ist der Höhenflug noch gerechtfertigt – oder reif für eine Pause?

Mit Vorabzahlen hat Siemens Energy positiv beim Free Cashflow überrascht. Der von DeepSeek zuvor ausgelöste Kurseinbruch fand dabei ein Ende.

Mit einer Kursvervierfachung war Siemens Energy 2024 der Highflyer im DAX. Dabei erreichte die Aktie allerdings auch eine stolze Bewertung. Zu Recht?
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Jetzt anmeldenDer Altair-Zukauf ist für Siemens teuer, aber sinnvoll. Zur Finanzierung sollen Anteile an den Töchtern verkauft werden, um den Verschuldungsgrad niedrig zu halten.
Siemens Energy will stärker ins Netzgeschäft investieren und so vom Boom am Elektrizitätsmarkt profitieren, wie Grid Technologies-Vorstand Tim Holt in einem „FT“-Interview am Dienstag (2.7.) ankündigte.
Mit den Großbanken JP Morgan, Wells Fargo und Citigroup ist am Freitag (12.4.) der Startschuss in die Q1-Berichtssaison in den USA gefallen. Kommende Woche legen fast 10% der S&P 500-Unternehmen Zahlen vor. Factset zufolge werden sie einen Zuwachs beim Gewinn je Aktie von im Schnitt 3,6% vermelden. Für Europa fallen die Erwartungen dagegen deutlich verhaltener aus.
Nach drei Rekordjahren in Folge hat Siemens auch das Q1 (per 31.12.23) profitabel beendet.

Auf den ersten Blick scheint bei Siemens Energy das Schlimmste überstanden zu sein.
Nach IPO von Siemens Healthineers 2018 und dem Spin-off von Siemens Energy 2020 steht bei Siemens der Verkauf der Großgetriebe- und Motoren-Tochter Innomotics bevor, deren Ausgliederung schon im Oktober finalisiert wurde. Wie Siemens im Gj.-Berichts im November ankündigte, laufen per Dual Track die Vorbereitungen für einen Verkauf oder IPO.
Weltweit verschlanken sich Unternehmen. Durch die Abspaltung sollen fokussiertere Unternehmen entstehen. Dieser Trend wird sich 2024 wohl noch verstärken.
Mit wütenden Bauern hat Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck derzeit seinen Schaff. Umso mehr freute er sich über die Erfolge der deutschen Energiepolitik.
Nach langen Querelen um Bürgschaften für Energietechniker Siemens Energy schraubt Siemens seine 25,1%-Beteiligung wie geplant weiter herunter.
Das DAX-Schwergewicht Siemens legte am Donnerstag (16.11.) solide Jahreszahlen vor.
Der Zinsschock an den Märkten hat die Branche der Erneuerbaren Energien fest im Griff. Die Aktien der Projektierer PNE (-43%) und Energiekontor (-7%) sind dabei allerdings nicht im gleichen Rahmen abwärts gezogen worden. Wir schauen uns daher beide norddeutschen Konzerne näher an.
Am Mittwoch (8.11.) war es soweit und der französische Industriegaskonzern Air Liquide eröffnete zusammen mit dem Joint-Venture-Partner Siemens Energy eine Gigafactory zur Produktion von Elektrolysemodulen in Berlin. Im Gegensatz zum Partner lief es bei Air Liquide zuletzt aber ziemlich ordentlich, was auch die vor Kurzem veröffentlichten Q3-Zahlen beweisen.
Und schon wieder ist es passiert: Am Donnerstag (26.10.) brach die Siemens Energy-Aktie (8,50 Euro; DE000ENER6Y0) um 40% ein. Der Grund lag in Vorgesprächen mit dem Bund über Garantien in Höhe von bis zu 16 Mrd. Euro – für Anleger ein neuer Schock. Seit Juni haben sich die Kursverluste aufgrund der Probleme bei Windkrafttochter Siemens Gamesa bereits auf 70% akkumuliert.
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