1. PLATOWFORUM zu Cyber-Kriminalität
Die Bedrohung durch Cyber-Kriminalität trifft alle Branchen. Die Bandbreite illegaler Aktionen wächst ebenso wie die Raffinesse der Attacken.
„Erfolgreiches Investieren besteht darin, die Erwartungen anderer zu antizipieren.“
Die Bedrohung durch Cyber-Kriminalität trifft alle Branchen. Die Bandbreite illegaler Aktionen wächst ebenso wie die Raffinesse der Attacken.
Von der digitalen Transformation als Trend ist wahrlich nicht mehr zu reden. Vernetzung und Prozessdigitalisierung sind in jeder Branche heute Standard. Davon profitiert auch unser Musterdepotwert CyberArk Software (106,30 Euro; 901638; IL0011334468).
Wie gestern Abend in unserem „Vorab-Service“ (eine Anmeldung dazu ist weiterhin jederzeit kostenlos möglich über eine formlose E-Mail an derivate@platow.de) bereits angekündigt, haben wir heute Morgen Veränderungen in unserem Derivate-Musterdepot vor.genommen Exakt sechs Wochen nach der bislang letzten Anpassung bei unserer Aktien-Momentum-Strategie ging es dabei jetzt mal wieder um die Zusammensetzung dieses bislang sehr erfolgreichen Portfolios.
Digitalisierung, Big Data, Dokumentenauswertung mit Künstlicher Intelligenz – das sind nur einige der Herausforderungen, vor denen große Unternehmen und zunehmend auch der breite Mittelstand in Deutschland stehen. Wir schauen uns drei Software-Anbieter an, die auf die Integration und Anpassung von zumeist SAP-Software für Unternehmen und Behörden spezialisiert sind. Das ist ein hartumkämpfter Markt, in dem die richtige Positionierung entscheidend ist.
Mitten in die Berichtssaison der Tech-Riesen platzte am Donnerstag (18.7.) die Meldung, dass die G7-Staaten bis 2020 eine Digitalsteuer für diese Unternehmen voranbringen wollen. Dass sich selbst die USA nicht dagegen stemmten, passt zur derzeitigen Politik gegenüber den Internet-Giganten. Facebook, Amazon, Apple und die Google-Mutter Alphabet sind ins Visier der Kartellwächter geraten.
Wie immer: SAP kann mit den Zahlen die hohen Markterwartungen nicht erfüllen (s. a. PLATOW Brief). Weil die Marge im Q2 bei 27,3% verharrte, schicken Anleger das DAX-Papier (114,04 Euro; DE0007164600) auf Talfahrt.
Jeden Tag eine Gewinnwarnung. In der vergangenen Woche wurde deutlich, dass die Konjunktursorgen zunehmend auf die Bilanzen der deutschen Unternehmen durchschlagen. In den Konzernzentralen rauchen daher derzeit die Köpfe, denn die Zahlen für die Zeit von April bis Juni sind aufzuarbeiten. Sie sollten nach Möglichkeit zum gegebenen Ausblick passen. Dass dies nicht mehr überall der Fall ist, zeigen die jüngsten Gewinnwarnungen von Daimler, BASF & Co.
Unser Derivate-Depot hat in den vergangenen Tagen kräftig zulegen können. Unter dem Strich ging es im Vergleich zur Vorwoche um 9,4% nach oben. Die Gesamtperformance seit dem Jahreswechsel ist damit auf 20,8% gestiegen. Hauptverantwortlich dafür war ohne Zweifel der am Freitag eröffnete Trade bei unserer DAX-Turbo Long-Strategie (siehe Seite 2). Doch auch die Positionen bei der Aktien-Momentum-Strategie haben sich fast durchweg positiv entwickelt.
SAP setzte am Dienstag (18.6.) mit 118,22 Euro ein neues Allzeithoch. Und die Rekordjagd ist noch nicht beendet. Bei der Suche nach wachstumsstarken Werten, die resistent sind gegen Konjunktur- und Handelssorgen, landen viele Investoren derzeit fast zwangsläufig bei den Walldorfern.
Wie gestern Abend in unserem „Vorab-Service“ (eine Anmeldung dazu ist weiterhin jederzeit kostenlos möglich über eine formlose E-Mail an derivate@platow.de) angekündigt, nehmen wir heute Morgen weitere Veränderungen in unserem Derivate-Musterdepot vor. Wie schon in der Vorwoche geht es dabei um die Zusammensetzung der Aktien-Momentum-Strategie. In unserem Relative-Stärke-Ranking sind zum entscheidenden Stichtag gestern Abend erneut zwei Depotwerte aus den Top-20 gerutscht. Dabei handelt es sich um die Aktien von Nordex (von Platz 12 auf 33) und der Deutschen Pfandbriefbank (von 7 auf 22). Die beiden Long-Trades wurden dementsprechend heute Morgen aufgelöst.
Die Konsolidierung an den Aktienmärkten führt auch bei unserem Dachwikifolio PLATOW Best Trader Selection zu einer seit mehreren Wochen anhaltenden Seitwärtsbewegung. Mit Notierungen um die 116 Euro bewegen wir uns hier momentan auf einem ähnlichen Niveau wie in der ersten April-Woche. In dieser Phase hat sich der Kurs des Dachwikifolios in einer relativ engen Range zwischen 114,30 und 119,10 Euro bewegt. Beim DAX fiel der Korridor prozentual gesehen etwas höher aus. Unter dem Strich sind wir mit der Entwicklung durchaus zufrieden. Schließlich waren die Kurse in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres auch sehr dynamisch gestiegen. Dadurch liegt die Performance seit dem Jahreswechsel auch immer noch bei überzeugenden 10,6%.
Im vergangenen Jahr ging die Schere bei Datagroup immer stärker auseinander. Auf der einen Seite stand die anhaltend gute operative Entwicklung, auf der anderen der heftig korrigierende Aktienkurs. Zwar erreichte der IT-Dienstleister auch im Gj. 2017/18 (per 30.9.) ein Rekordergebnis, doch die Dynamik ging spürbar zurück. Aktionäre waren deutlich zweistellige Wachstumsraten gewohnt, doch das EBIT legte nur knapp 10% zu. Denn 2018 war von der Konsolidierung zahlreicher Zukäufe geprägt, die auf Kosten des Gewinns gingen.
Wie in der Vorwoche bereits avisiert ist das Euwax Sentiment auf Grund des Basiseffektes schnell wieder unter die für uns relevante Marke von minus 4 Punkten gerutscht. Konkret war das bereits am Mittwochabend der Fall, weshalb wir den „einfach Long“-Trade in beiden wikifolios am Donnerstagmorgen mit einem Kursplus von 2,1% beendet und unsere Positionierung auf „Hebel Long“ geändert haben. Die Umstellung erfolgte bei einem DAX-Niveau von ca. 12 130 Punkten.
Der DAX ist im wohlverdienten Pausenmodus. Nachdem das deutsche Leitbarometer an den sieben Handelstagen bis Gründonnerstag stolze 3,1% zulegte und ein neues Jahreshoch bei 12 222,39 Punkten markierte, beginnt die nach-österliche Woche mit einem kleinen Rücksetzer. Ist das der Beginn einer Korrektur? Die verkürzte Woche nach Ostern wird Anlegern jedenfalls eine frische Sicht auf die fundamentale Lage ermöglichen:
Die US-amerikanische Großbank JP Morgan hat am Freitag (12.4.) ein ordentliches Brett hingelegt. Der Konkurrent unserer Deutschen Bank streicht für das erste Quartal einen Rekordgewinn von 9,2 Mrd. US-Dollar ein, was in etwa dem Börsenwert der Commerzbank (9,5 Mrd. Euro) entspricht. Die europäischen Mitbewerber, die unter fragmentierten Märkten und dem Niedrigzins-Diktat der EZB leiden, werden im Auftaktquartal 2019 weiter abgehängt (s. a. PLATOW Brief). Vor diesem Hintergrund erscheinen die Fusionsgespräche der beiden deutschen Spitzenhäuser beinahe schon wie ein letzter verzweifelter Versuch, irgendwie noch auf den abfahrenden Zug der globalen Finanzplayer aufzuspringen.
Auf der Hannover Messe macht die „5G-Fabrik“-Schlagzeilen: Bei diesem einmaligen Projekt bauen Unternehmen ein superschnelles lokales Netz für die industrielle Anwendung auf. Genau solche Umgebungen hat SAP im Blick, wenn CEO Bill McDermott über Künstliche Intelligenz die verschiedenen Software-Lösungen der Walldorfer zu einem Paket verbinden und damit das Cloud-Geschäft befeuern will.
Mit Arista Networks nehmen wir auf Leserwunsch einen Netzwerktechniker aus dem Silicon Valley unter die Lupe. Der Konzern sieht sich als führender Hersteller von Produkten für große, leistungsfähige und skalierbare Netzwerke für Datenzentren und die heutige Cloud-Technologie. Die Netzgeschwindigkeiten reichen dabei von 10 bis zu den zukunftsfähigen 400 Gigabyte pro Sekunde.
Beim Mittelstands-Digitalisierer All For One Steeb nimmt der Umstieg auf das Mietmodell in der Cloud Fahrt auf. Der Umsatz stieg im Q1 (per 31.12.) um 3% auf 94,2 Mio. Euro. Bemerkenswert dabei: Der klassische Umsatz mit Lizenzen konnte das Rekordergebnis des Vorjahres nicht halten und ging um 23% auf 16,5 Mio. Euro zurück, was die Filderstädter aber durch einen Anstieg im Cloud-Geschäft um 25% auf 16,8 Mio. Euro kompensieren konnten. Insgesamt kletterte damit der Anteil des wiederkehrenden Geschäfts, zu dem auch die Software Support-Erlöse (+8% auf 25,3 Mio. Euro) gehören, von 40% im Vj. auf aktuell 45%.
Die Berichtssaison deutscher Unternehmen nimmt Fahrt auf. Dabei ist der Ausblick das, was zählt (vgl. PB v. 16.1.). Gerade in Zeiten politischer und wirtschaftlicher Risiken wünscht sich jeder Anleger belastbare Vorhersagen. Die gute Nachricht: Die Kommunikation der Unternehmen aus DAX, MDAX, SDAX und TecDAX ist zuletzt besser geworden, das belegt auch eine Studie des Beratungshauses Cometis: Vorhersagen werden häufiger erfüllt und von immer mehr Unternehmen als konkrete Punktprognose oder genaue Zielspanne formuliert.
Bei den Ergebnissen hat SAP in den vergangenen vier Quartalen die Erwartungen der Analysten im Schnitt um rd. 6% übertroffen. Dieses Muster sollte sich unserer Einschätzung nach auch am Dienstag (29.1.) wiederholen, wenn die Softwareschmiede ihren Jahresabschluss für 2018 vorlegt. Derzeit zeigen sich Marktteilnehmer wegen der teils als teuer bewerteten Zukäufe Callidus und Qualtrics besorgt über die Gewinnmargen. Konzernchef Bill McDermott wird aber wohl alles daran setzen, die gesteckten Ziele für 2018 zu erreichen.
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