MLP mit stärkstem Q2 seit 2007
Nach der Dividendenzahlung Ende Juni haben sich offenbar viele Dividendenjäger von der MLP-Aktie getrennt.
„Erfolgreiches Investieren besteht darin, die Erwartungen anderer zu antizipieren.“
Nach der Dividendenzahlung Ende Juni haben sich offenbar viele Dividendenjäger von der MLP-Aktie getrennt.
Zeit für eine Bilanz der Bilanzen: Die Berichtssaison für das erste Quartal neigt sich dem Ende zu, und angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen sind die Ergebnisse erfreulich. Und auch wenn die Performance unseres Musterdepots trotz eines zuletzt sichtbaren Aufholtrends noch verbesserungswürdig ist, stimmt uns der Auftakt ins Jahr 2024 zuversichtlich.
Die Q1-Zahlen haben bei unserem Musterdepotwert MLP die Zuversicht steigen lassen, in diesem Jahr bei den Erlösen die 1-Mrd.-Euro-Marke knacken zu können. „Das ist keineswegs zu offensiv gesprochen“, so MLP-CEO Uwe Schroeder-Wildberg im Earnings-Call am Mittwoch (15.5.). Ursprünglich hatte er diese Marke erst für 2025 angepeilt.
Auch in diesem Jahr werden Anleger mit hohen Ausschüttungen verwöhnt. Nach Schätzungen der Investmentgesellschaft Janus Henderson werden global für 2023 etwa 1,72 Bio. US-Dollar an Dividenden ausgeschüttet, fast 4% mehr als im Vorjahr. In Europa erwartet Allianz Global Investors für die Unternehmen des MSCI Europe rund 433 Mrd. Euro an Dividendenzahlungen, ein Anstieg von 6,5%.
Wer sich die Guidance von MLP für dieses und das kommende Jahr anschaut und sie mit dem Konsens der Analysten vergleicht, dem fällt eines schnell auf: Bei sehr starkem Wachstum in beiden Jahren trauen die Analysten unserem Musterdepotwert 2024 mehr, 2025 aber weniger zu als der Finanzdienstleister sich selbst. Ein gutes Thema, um es mit Finanzchef Reinhard Loose im PLATOW-Exklusivinterview zu erörtern.
In dieser Ausgabe kümmern wir uns um die anstehenden Änderungen in der DAX-Familie sowie um Novo Nordisk und Douglas.
Unser Musterdepotwert MLP hat am Donnerstag (7.3.) Zahlen zum abgelaufenen Gj. 2023 vorgelegt.
Bei MLP bleiben die langfristigen Wachstumstreiber erhalten. Zwar kündigte unser Musterdepotwert am Donnerstag (1.2.) an, 2023 wegen des schwachen Immobiliengeschäfts auf das entsprechende Segment eine Abschreibung von 4 Mio. Euro vornehmen zu müssen.
Unser Musterdepotwert MLP will bis zum 31.5.24 Aktien im Wert von 3,1 Mio. Euro für ein Mitarbeiterbeteiligungsprogramm zurückkaufen. Das entspricht beim aktuellen Kurs der Aktie (5,10 Euro; DE0006569908) rd. 615 000 Papieren.
Die Berichtssaison für das dritte Quartal geht zu Ende – Zeit für ein Update zu unserem Musterdepot.
MLP kommt auf dem Weg zu den eigenen Wachstumszielen unspektakulär, aber planmäßig voran. Die am Donnerstag (9.11.) vorgelegten 9-Monatszahlen zeigen aus unserer Sicht, dass die breite, strategisch verzahnte Aufstellung in der Vermögensberatung, die wir an unserem Musterdepotwert schätzen, auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten wie derzeit verlässliche Erträge mit gut kalkulierbaren Gewinnen erzeugt.
Small und Mid Caps hatten bisher ein eher zähes Jahr 2023. MDAX (+0%) und SDAX (+6%) kämpften um jeden Punkt und ständen ohne die durch schwache US-Arbeitsmarktdaten angetriebene Rally Anfang November im Minus.
Folgt ein Börsenjahr üblichen saisonalen Mustern, so gilt: Der August ist ein schlechter Aktienmonat, der September am schlechtesten.
Bei MLP rätselt auch die Chefetage über die zuletzt schwächere Aktienkursentwicklung (August: -10%). „Es hat sich nichts verändert, wir liegen auf oder sogar leicht über unserem Plan“, wundert sich Finanzvorstand Reinhard Loose am Dienstag (5.9.) im Exklusiv-Interview mit PLATOW auf dem Eigenkapitalforum in Frankfurt. Nachdem MLP das schwierige Q2 gemeistert habe, erwartet er ein gutes Q3 und ein „deutlich besseres Schlussquartal“, weil das Q4 2022 schon durch ein eingetrübtes Immobiliengeschäft belastet war.
Eigentlich mögen wir Bereinigungen nicht. Dass MLP aber für die Verschmelzung von akquirierten Industriemaklern (RMV, DSV) deren Verluste (2,8 Mio. Euro) auf die eigene Bilanz nimmt, ist solider als eine ebenfalls mögliche Erhöhung der Firmenwerte („Goodwill“).
In dieser Ausgabe kümmern wir uns um MLP, VAT Group und Abbvie.
Die Märkte haben die Zinsangst wiederentdeckt. Weil Anleger die hawkishen Untertöne von Fed-Chairman Jerome Powell klarer vernehmen und die Bank of England mit einem deutlicheren Zinsschritt verschreckte, steuert der DAX am Freitag (23.6.) mit -3,2% auf die zweitschlechteste Wochenbilanz des Jahres (Woche per 17.3.: -4,3%) zu.
Maßgeblich aus Bewertungsgründen haben wir am Montag (19.6.) bei unseren Depotwerten Symrise (93,56 Euro; DE000SYM9999) und Dt. Börse (167,85 Euro; DE0005810055) aufgestockt.
MLP haben wir schon länger aufmerksam verfolgt. Uns gefällt der seit 2005 erfolgte Umbau des Finanzdienstleisters, der die Gruppe wachstumsstärker und profitabler gemacht hat. Mit dem 2011 zum Unternehmen gestoßenen heutigen CFO Reinhard Loose haben wir in dieser Woche (13.6.) unter anderem über die ehrgeizigen mittelfristigen Wachstumsziele des Unternehmens diskutiert und dabei die letzten Mosaiksteinchen für die am Freitag (16.6.) erfolgte Aufnahme in unser Musterdepot (s. Artikel in dieser Ausgabe) gesammelt.
Der seit mehr als 15 Jahren laufende Umbau bei MLP trägt mittlerweile deutlich sichtbare Spuren.
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