Mensch und Maschine liefert ab
Das CAD/CAM-Unternehmen Mensch und Maschine hat das Wachstumstempo im Q2 deutlich angezogen. Nicht unerwartet schob insbesondere der Wechsel vieler Autodesk-Wartungsverträge auf das Mietmodell die Umsätze kräftig an.
Das CAD/CAM-Unternehmen Mensch und Maschine hat das Wachstumstempo im Q2 deutlich angezogen. Nicht unerwartet schob insbesondere der Wechsel vieler Autodesk-Wartungsverträge auf das Mietmodell die Umsätze kräftig an.
Im Mai feierte der DB Platinum IV Platow Fonds seinen zwölften Geburtstag. Genauer gesagt, das „Platow-Zertifikat“ (DE000DB0PLA8) und die Fonds-Anteilsklasse für institutionelle Investoren (LU1239760371), die im Mai 2006, noch unter einer anderen ISIN, zu (splitbereinigt) 1 000 Euro emittiert wurde. Zwölf Jahre später müssen Profi-Investoren bereits über 4 000 Euro pro Anteil bezahlen. Die Anteilsklasse R1C (LU1239760025), die Privatanleger erwerben können, ging etwas später im September 2007 an den Start.
Es ist der Traum vieler Anleger: Eine Aktie so früh zu entdecken, dass sie im eigenen Bestand zum Tenbagger heranreift. Investoren im DB Platinum IV Platow Fonds gelang dieses Kunststück, sind sie doch über den Fonds mitbeteiligt am IT-Systemhaus Cancom. Mit kurzer Unterbrechung ist die Aktie seit rd. acht Jahren im Portfolio enthalten. Im Jahr 2010 sammelten wir die ersten Stücke zu 6,62 Euro ein. Ende April 2018 steht der Aktienkurs bei fast 100 Euro und der Cancom-Bestand avancierte zur größten Fondsposition. Peter Lynch, der den Begriff Tenbagger prägte, hätte an Cancom seine Freude. Der legendäre Fondsmanager suchte nach Unternehmen, die der Markt unterschätzt, und zwar lange bevor sie auf die Radarschirme der großen Kapitalsammelstellen kommen. Diese ziehen meist erst dann nach, wenn Börsenwert, Vergangenheitsrendite und Markenbekanntheit groß genug sind, um den Aktienkauf gegenüber Vorgesetzten, Anlageausschüssen und Investoren rechtfertigen zu können.
Beim CAD/CAM-Spezialisten Mensch und Maschine dürften sich die Geschäfte auch 2018 weiter positiv entwickeln. Denn während im vergangenen Jahr die Umsätze aus dem Vertrieb vom Fremdsoftware (Autodesk) schwächelten, wuchsen die weitaus margenstärkeren Erlöse aus dem Verkauf eigener Software ordentlich. In der Konsequenz erzielte das Unternehmen bei einem Umsatzrückgang von 3,7% auf 167,1 Mio. Euro ein EBITDA-Plus von 14,5% auf 18,0 Mio. Euro. Vorstandschef und Großaktionär Adi Drotleff sieht das Unternehmen bilanziell gut aufgestellt und zahlt mit einer Dividende von 0,50 Euro (Rendite: 2,1%) das EPS von 0,52 Euro fast vollständig aus.
Die Volatilität ist zurück! Was sich Ende Januar bereits angedeutet hatte, manifestierte sich Anfang Februar in einem schnellen Kurssturz. Der DAX rauschte binnen weniger Tage über 1.000 Punkte in die Tiefe, den anderen deutschen Auswahlindizes erging es kaum besser. Manchen renditeverwöhnten Anlegern wurde schlagartig bewusst, dass Kursschwankungen an der Börse dazugehören wie die Luft zum Atmen. Der Volatilitätsindex VDAX-New, der zuvor auf den niedrigsten Stand seit 20 Jahren abgetaucht war, schoss auf lange nicht mehr gesehene Niveaus. En passant verendeten viele vermeintlich smarte Vola-Produkte, deren Anleger über Nacht Verluste von 95% und mehr erlitten.
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Im Oktober 2017 war es endlich geschafft: Der DAX-Kurs-index erreichte ein neues Allzeithoch. Damit ließ der nicht durch Dividenden aufgehübschte, aber im Vergleich zum populären Performance-DAX ungleich weniger bekannte Aktienindex seine Verlaufshochs vom April 2015 und März 2000 zum guten Schluss doch noch hinter sich. Salopp formuliert: Das Paket der 30 wichtigsten deutschen AGs ist also siebzehneinhalb Jahre nach dem Millenniumshoch im Wert immerhin etwas gestiegen.
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Der Bausoftware-Konzern Mensch und Maschine (MuM) hatte zuletzt gleich zwei gute Gründe zum Feiern: Im Juli vor 20 Jahren erfolgte der Börsengang als eines der ersten Unternehmen an den noch jungen Neuen Markt. Damals wie heute werden die Wesslinger bei unverändertem Geschäftsmodell von Firmengründer und Vorstandschef Adi Drotleff durch Höhen und Tiefen geführt. Zum zweiten dürfte die gute Laune im Konzern auch auf Grund des Geschäftsverlaufs vorherrschen. Denn der Verkauf der eigenen Software und zugehöriger Dienstleistungen setzt immer mehr Impulse.
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Der DAX hatte im Juli keinen leichten Stand. Hoch gewichtete Titel wie Bayer, SAP und Siemens zogen den Aktienindex in die Tiefe, dazu hinterließ der Kartellverdacht bei den Autoaktien BMW, Daimler und VW hässliche Bremsspuren.
Nach einem halben Jahr mit jeweils steigenden Monatsschlusskursen dominierten im Juni erstmals wieder rote Zahlen die Anzeigetafeln der Börse. Im Einklang mit den deutschen Auswahlindizes gab auch der Kurs des DB Platinum IV Platow Fonds nach, hielt sich allerdings besser als DAX, MDAX, TecDAX und SDAX. Folglich konnte die Überrendite des Fonds im Vergleich zu diesen vier wichtigen Indizes seit der Auflage im Mai 2006 sogar noch weiter ausgebaut werden, obwohl die „Gewinnserie“ riss.
Die Aktie des Bausoftware-Unternehmens Mensch und Maschine (MuM) hatten wir im Februar (vgl. PB v. 15.2.) auf „Halten“ abgestuft. Nun kam ein verstärktes Investoreninteresse zurück. Entscheidend dafür waren die besser als erwartet ausgefallenen Q1-Zahlen und der optimistische Ausblick der Unternehmensführung.
Der März 2017 war der wärmste März seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881. Auch über dem deutschen Aktienmarkt schien die Sonne, vor allem über Blue Chips und Technologietiteln. Deutlich weniger Licht bekamen die Mid- und Small-Caps aus der „Old Economy“ ab. Im Schnitt reichte es aber auch hier noch zu soliden Kursgewinnen.
Viele Monate gehörte Mensch und Maschine (MuM) zu den Lieblingen der Börse. Zwischen Juni 2013 und Juni 2016 gewann der Titel über 200%, ehe der Aufwärtstrend ein Ende fand. PLATOW-Leser liegen mit unserer Langzeitempfehlung aus PB v. 14.9.11 dennoch mit 175% in Front.
2016 war ein Jahr, in dem so manche Gewissheit zu Grabe getragen wurde. Beispielsweise, dass bei wegweisenden Wahlen am Ende doch die (ökonomische) Vernunft über (emotionsgeladenen) Populismus siegen würde. Am Ende eines herausfordernden Jahres wissen es viele Experten – auch wir – besser: Die Briten stimmten für den „Brexit“ und die US-Amerikaner bekommen Donald Trump als nächsten Präsidenten.
Während deutsche Technologieaktien im dritten Quartal meist Performancebringer waren, büßten sie im Oktober von ihrem strahlenden Nimbus merklich ein. So gaben die im TecDAX versammelten Titel binnen Monatsfrist ihre im August und September mühsam aufgebauten Gewinne komplett ab. Zwar sind TecDAX-Papiere im Platow-Fonds mit einem Anteil von 14% eher wenig präsent, Technologietitel im Allgemeinen mit grob 27% aber schon.
Als größtes Systemhaus für Autodesk-Software in Europa muss sich Mensch und Maschine (MuM) in besonderer Weise damit auseinandersetzten, dass die US-Amerikaner vom Verkauf auf Vermietung ihrer Produkte umgestellt haben.
Der August war eher kein Monat für Small Caps. Die im SDAX versammelten Titel verloren im Schnitt sogar leicht (-0,1%), auch weil einige höher gewichtete Indexmitglieder wie ElringKlinger, GfK, Heidelberger Druck oder Scout24 teils herbe Verluste einstecken mussten. All diese Titel sind indes nicht im DB Platinum IV Platow Fonds (231,23 Euro; LU1239760025) enthalten, obwohl der Fokus dieses Aktienfonds klar auf deutschen Small Caps liegt.
Die Bauindustrie in Deutschland boomt. Allein im April – neuere Zahlen stehen uns noch nicht zur Verfügung – lagen die Auftragseingänge um 21% und die Umsätze um 11% über dem Vorjahresniveau. Angesichts der hohen Auflagen an die Gebäude, dem Zeit- und Kostendruck sowie der Beteiligung vieler verschiedener Akteure hat die Digitalisierung längst Einzug in der Planung gehalten. So schreibt das Bundeswirtschaftministerium seit einigen Jahren gemeinsam mit dem Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft den Wettbewerb „Auf IT gebaut“ aus, der innovative und praxisgerechte digitale Lösungen von Nachwuchskräften für die Bauwirtschaft auszeichnet.
Die Aktie von Mensch und Maschine (MuM) gehörte in den vergangenen zwölf Monaten zu den spannendsten Papieren auf der deutschen Kurstafel. In diesem Zeitraum legte das Papier um satte 95% zu, zum Mehrjahreshoch Anfang Juni waren es sogar 136%. Während sich bei langjährigen Abonnenten seit der Ausgabe vom 14.9.11 ein Plus von 174% angesammelt hat, ging unsere Empfehlung aus PB v. 13.4. nicht auf, obwohl auch der Titel des Softwareanbieters zuletzt zurückkam.
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Mitte Mai war es so weit: Das Platow-Zertifikat bzw. der ihm zu Grunde liegende Platow-Fonds feierte seinen zehnten Geburtstag. Und es gab wirklich Grund, die Korken knallen zu lassen: natürlich auch, weil das zehnjährige Jubiläum so eine schöne runde Marke ist, aber vor allem deshalb, weil es eine echte Erfolgsstory zu feiern gibt. Als das X-markets-Team der Deutschen Bank und PLATOW 2006 das neue Projekt aus der Taufe hoben, waren die Erwartungen zwar hoch.
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Der April war zweifelsohne der Monat der kleinen Aktien. Die Liste der Monatsgewinner und -verlierer im Platow-Fonds ist ausschließlich von Small Caps geprägt, die zum Großteil noch nicht einmal in einem der bekannten Auswahlindizes gelistet sind. Lediglich Adva, die im April 11% an Wert verloren und damit im Fondsportfolio die rote Laterne trugen, sind in einem der vier Hauptindizes der DAX-Familie vertreten (TecDAX). Das war es dann aber auch schon mit den Aktien, die im Berichtsmonat prozentual zweistellig abgaben.
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