Kion Aktie (DE000KGX8881)

Emerging Markets

Ticker+Weichai Power+MSCI+Dispositionsliste

Der Börsengang des Wiesbadener Gabelstaplerherstellers Kion könnte auch auf einen EM-Wert große Auswirkungen haben. Weichai Power (2,47 Euro; A0M4ZC; CNE1000004L9) aus China gehört zu den Großaktionären und will seinen Anteil an dem deutschen Unternehmen durch eine Kapitalerhöhung noch auf bis zu 30% anheben. Ein gelungener Börsenstart könnte auch der Aktie des asiatischen Motorenherstellers Auftrieb geben. Die hätte das auch dringend nötig. Innerhalb von sechs Monaten büßte der Wert 31,2% ein. Im Kerngeschäft läuft es auch nicht rund. 2012 sank der Umsatz um 18% auf 49,2 Mrd. Yuan. Der Gewinn halbierte sich gar auf rund 3 Mrd. Yuan. Trotz des möglichen Schubs durch Kion raten wir daher erst einmal zum Abwarten. Eine ausführliche Besprechung folgt in der kommenden Ausgabe.

Deutsche Aktien

Börsenneulinge sind wieder gefragt

Geringes Interesse an Börsengängen in Deutschland? Wer sich am Montagmorgen im Taunustor in Frankfurt einfand, konnte über diese These nur schmunzeln. Obwohl der Flurförderzeughersteller KION die Einladungen zur IPO-Konferenz erst am Freitagabend verschickt hatte, war der Saal gut gefüllt und die Fragerunde durchaus lebhaft. Nur die berühmte Schwalbe, die keinen Sommer macht, oder doch Auftakt zu einem kleinen Sommermärchen am Neuemissionsmarkt?

Deutsche Aktien

Jungheinrich kommt in Schwung

Mit dem geplanten Börsengang des Gabelstapler-Herstellers KION am 28. Juni (siehe Seite 3) rückte auch die Aktie des kleineren Konkurrenten Jungheinrich in den Fokus der Anleger. Ende Mai übertraf das Papier sogar sein Hoch aus dem Jahr 2007. Anlässlich der Hauptversammlung in der vergangenen Woche trat das Unternehmen allerdings etwas auf die Euphoriebremse, der Konzern blicke „verhalten optimistisch“ auf das Gesamtjahr. Immerhin steigerten die Hamburger ihren Auftragseingang per 30.4. gegenüber Vorjahr um 3% auf 775 Mio. Euro, das Orderbuch ist um 7% dicker.

Emerging Markets

KION will aufs Parkett rollen

„Wo immer Güter ausgetauscht werden, ist KION mittendrin“, betont CEO Gordon Riske während der Pressekonferenz zum Börsengang in Frankfurt. Tatsächlich muss der Hersteller von Flurförderzeugen weltweit nur Marktführer Toyota die Vorfahrt lassen. Allerdings setzten die Wiesbadener im Geschäftsjahr 2012 mit rund 4,7 Mrd. Euro mehr als doppelt so viel um wie der Drittplatzierte Jungheinrich (siehe Seite 1). In Europa ist KION sogar Marktführer.

Deutsche Aktien

Jungheinrich freut sich auf 2013

67% Kurszuwachs in gut 15 Monaten: Die Bilanz seit Ihrem Einstieg in die Vorzugsaktie von Jungheinrich in der Ausgabe vom 28.9.11 ist durchaus vorzeigbar. Hatte das Papier des Gabelstapler- und Logistikspezialisten im Herbst noch eine Verschnaufpause bei rund 25 Euro eingelegt, durchbrach der Anteilschein im vergangenen Dezember erstmals seit Sommer 2011 wieder die Marke von 30 Euro. Dabei halfen die soliden Neunmonatszahlen, in denen die Hamburger ihre Umsatzprognose – wie von uns in PB v. 5.11.12 erhofft – noch einmal leicht auf „über 2,15 Mrd. Euro“ anhoben.

Emerging Markets

Jungheinrich verhebt sich nicht

Eine Woche vor Bekanntgabe der Neunmonatszahlen am 10. November deutet bei Jungheinrich vieles auf gute Nachrichten hin. So zeichnete der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer zwar ein gemischtes Bild, wie das Auftragsplus der Branche im September einzustufen sei, der Hersteller von Gabelstaplern und Logistiksystemen ist aber zumindest nicht Teil des kriselnden Autobaus.

Deutsche Aktien

Jungheinrich bleibt ein Kauf

Nachdem die Vorzugsaktie (29,80 Euro; DE0006219934) des Gabelstapler-Herstellers Jungheinrich in den vergangenen Tagen kurzzeitig ihren markanten Widerstand bei 28 Euro unterschritten hatte, machte das Papier am Freitag einen ordentlichen Sprung um knapp 5%. Damit setzt sich der Anteilschein von seiner 200-Tage-Linie ab, die nach dem jüngsten Kursrückgang herangerückt war. Jetzt liegt die Aktie leicht über dem Niveau, auf dem wir Ihnen in PB v. 27.4. letztmalig zum Einstieg bei den Hamburgern geraten hatten.

Abonnieren Anmelden
Zum PLATOW Brief