Kion Aktie (DE000KGX8881)

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Weichai baut seinen Anteil an KION aus

Was spräche dagegen, dass Großaktionär Weichai Power den Gabelstaplerproduzenten KION komplett übernähme, fragten wir in PB vom 15. Juni. Ganz so weit ist es zwar noch nicht, doch baut Weichai seinen Anteil am Wiesbadener MDAX-Konzern nun auf 40% aus. Der chinesische Konzern übernahm den Großteil der neuen KION-Aktien, die zur Finanzierung der Dematic-Übernahme zu je 46,44 Euro ausgegeben wurden.

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Platow-Fonds im Juni – Der Brexit sorgt für Unruhe

Nach dem Jubiläumsmonat Mai, in dem der Platow-Fonds und das auf ihm basierende Platow-Zertifikat zehnten Geburtstag feierten, schien im Juni zunächst „business as usual““ angesagt. Bis zum 23. Juni verlief der Berichtsmonat zwar wechselvoll, doch notierten die beiden Anlageprodukte wie auch wichtige Indizes nahe ihrer Anfangsstände. Einem geruhsamen Monatsausklang machten dann freilich die Briten einen dicken Strich durch die Rechnung.

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KION – Ideales Ziel für Chinesen

Dass chinesische Investoren deutsche Aktiengesellschaften schick finden, ist seit den Übernahmeofferten für Kuka, Aixtron und Medion ein offenes Geheimnis. Ein „natürlicher Kandidat““ für den nächsten Streich ist der Wiesbadener Gabelstaplerhersteller KION: anerkannte Produkte, Old Economy, aber neuen Technologien aufgeschlossen – und bereits zu über einem Drittel im Besitz eines chinesischen Investors.

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Kion mit sauberen Long-Trends

Die am vergangenen Mittwoch vorgelegten Quartalszahlen des Gabelstaplerherstellers Kion sind am Markt nicht sonderlich gut angekommen. Zwar hielt sich der Kurs zu Beginn noch relativ wacker, unter dem Strich verlor die Aktie in den Tagen danach dann aber bis zu 8% an Wert. Dabei lesen sich die Ergebnisse auf den ersten Blick gar nicht so schlecht. Auftragseingang (+4%), Umsatz (+5%) und das um Sonderposten bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT; +6%) konnten im Startquartal erneut gesteigert werden. Das Nettoergebnis lag mit 21% zwar deutlich unter dem Vergleichswert aus dem Vorjahr, was die Wiesbadener Gesellschaft mit chinesischem Großaktionär aber mit einmaligen Aufwendungen „für die Neugestaltung und Optimierung der Konzernfinanzierung“ begründet. In den kommenden Quartalen soll sich die dafür dann geringere Zinsbelastung spürbar positiv auf den Gewinn auswirken.

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Platow-Fonds im März – Alle vier Indizes getoppt

Im März gelang es dem Platow-Zertifikat mit einem Zugewinn von 5,9% einmal mehr, die vier wichtigsten Indizes der DAX-Familie hinter sich zu lassen. Dabei reichte die Bandbreite von +0,8% beim TecDAX bis +5,3% beim am besten vergleichbaren SDAX. Die Rangliste entspricht dem Bild, das das „Wettrennen“ auch während der gesamten Laufzeit des Zertifikat bzw. Fonds zeigt. Seit Mai 2006 fällt die Outperformance gegenüber dem SDAX sogar besonders deutlich aus.

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Gabelstaplerproduzenten – Nur zwei rollen aufwärts

Die Übernahme des Spezialmaschinenbauers KraussMaffei durch ChemChina elektrisiert die Branche. Immerhin nehmen die Chinesen so viel Geld für ein deutsches Unternehmen in die Hand wie noch nie zuvor. Manche Industriebeobachter sehen schon eine Welle von chinesischen Aufkäufen auf den deutschen Mittelstand zurollen, auch durch den mächtigen Staatsfonds CIC. Zuletzt hatten beispielsweise die Großinvestitionen in den Betonpumpenhersteller Putzmeister, den Autoschließsystem-Spezialisten Kiekert oder den Computerproduzenten Medion für Aufsehen gesorgt.

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Platow-Fonds im November – Neue Hülle, alter Erfolg

Wer den Platow-Fonds besitzt, könnte in den kommenden Tagen Post von seiner Depotbank erhalten. Der Verwaltungsrat von DB Platinum III hat entschieden, den Platow-Fonds auf eine andere Plattform zu holen. Das Wichtigste vorab: Für Anleger hat das praktisch keine Auswirkungen, sie müssen keine Kosten tragen und auch nicht in irgendeiner Weise selbst aktiv werden. Die einzige Einschränkung besteht darin, dass vom 6. bis zum 13. Januar 2016 kein Handel im Platow-Fonds möglich sein wird. Danach werden beide Anteilsklassen jeweils eine neue ISIN erhalten, die Fondsbezeichnung ändert sich geringfügig durch den Ersatz des „III“ durch „IV“. Der Nettoinventarwert des Fonds (und damit indirekt auch der Preis eines jeden Anteils) wird exakt übernommen. Auch sämtliche Ratings sollen erhalten bleiben. Einen Überblick über die entscheidenden Details bietet die Tabelle.

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Jungheinrich vor neuen Hochs

Pünktlich zur Hauptversammlung an diesem Dienstag nahm die Vorzugsaktie des Maschinenbauers Jungheinrich noch einmal Fahrt auf. Für ein neues Allzeithoch reichte es zwar nicht, das Papier (65,67 Euro; DE0006219934) notierte Ende April bereits einmal über 67 Euro. Vom SDAX konnte sich das Indexmitglied dennoch leicht distanzieren.

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Finanzinvestoren machen Kasse

Privatanleger kommen, Finanzinvestoren gehen? Wenn wir Stimmungen und Meldungen der vergangenen Wochen Revue passieren lassen, können wir diese These zumindest nicht brüsk von uns weisen. Während Privatanleger uns auf dem Börsentag München bestürmten wie selten zuvor und der Tag der Aktie am 16. März gerade bei Kleinanlegern ein Erfolg war, machten zuletzt auffallend viele Finanzinvestoren Kasse.

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Jungheinrich steigt in MDAX auf

Jungheinrich steigt am Donnerstag in den MDAX auf. Wie die Deutsche Börse bekannt gab, ersetzt der Gabelstapler-Hersteller außerplanmäßig den PayTV-Anbieter Sky Deutschland, dessen Freefloat durch die Neuordnung der Murdoch-Senderfamilie auf unter 10% gesunken ist. CEO Hans-Georg Frey erwartet zusätzliches Investoreninteresse für die Aktie: Mit der erreichten Unternehmensgröße und einem Umsatzwachstum im nahezu zweistelligen Bereich im laufenden Jahr sieht er Jungheinrich im MDAX gut aufgehoben. Auch Konkurrent KION dreht im Mittelwerteindex seine Runden. An der Börse kam der Aufstieg gut an, der Anteilschein (49,60 Euro; DE0006219934) setzte seinen Aufwärtstrend fort. Wir aktualisieren unser Votum aus PB v. 10.11.: Steigen Sie bis 50 Euro ein, Stopp unverändert 37 Euro.

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Die Neulinge setzen sich durch

Die Deutsche Börse hat entschieden: Deutsche Annington und KION steigen am 22. September in den MDAX auf. Deswegen müssen Rational und SGL Carbon mit dem SDAX vorlieb nehmen, in den auch Braas Monier und Stabilus aufgenommen werden. Verdrängt werden dafür Balda und Hawesko. Im TecDAX wird PSI gegen RIB Software ausgetauscht.

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KION – Sehr gutes Premierenjahr

Vor einem Jahr hatte KION nach Frankfurt geladen, um Investoren im Vorfeld des Börsengangs Rede und Antwort zu stehen. Kurze Zeit später holperte der Gabelstaplerhersteller mehr schlecht als recht aufs Parkett. Der Stotterstart erwies sich als Segen für Anleger, trug der niedrige Ausgabepreis von 24 (statt der angepeilten 30) Euro doch maßgeblich dazu bei, dass KION an der Börse mit einem Kursgewinn von rund 35% ein sehr gutes Premierenjahr hinlegte.

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KION – Gabelstapler auf Rallykurs

Ausgerechnet während der Marktturbulenzen in der zweiten Januarhälfte preschte die Gabelstapler-Aktie KION auf neue Allzeithochs vor. Nicht schlecht für ein Unternehmen, das im Sommer nur mit Mühe aufs Börsenparkett holperte. Wer seinerzeit unseren Rat (PB v. 1.7.13) missachtete, zu 23,65 Euro einzusteigen, dürfte sich inzwischen ziemlich ärgern.

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KION ist stolz auf den Sieg

„KION zu 30 Euro“, hätte es eigentlich schon im Juni heißen sollen. Seinerzeit rollte der Gabelstaplerproduzent aber doch nicht wie geplant zu 30 Euro je Aktie aufs Börsenparkett, sondern einen Gang gemächlicher zu 24 Euro. Ein halbes Jahr später hat der mittlerweile in den SDAX aufgestiegene Titel das anfängliche Wunschniveau aber doch erreicht.

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Jungheinrich will angreifen

Der Logistikspezialist Jungheinrich hat im Oktober gleich zwei Neuheiten vorgestellt. Zum einen einen automatisierten Niederhubwagen, der dank der Nutzung von Lasern selbständig im Lager herumfahren kann und extra für den Einsatz von immer wiederkehrenden innerbetrieblichen Transporten entwickelt wurde. Zum anderen einen Elektroschlepper, der speziell für lange Strecken konzipiert wurde und sowohl Waren als auch Personen transportieren kann. Er soll etwa auf Flughäfen oder auf Messen zum Einsatz kommen.

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KION trifft Jungheinrich bald

Ende Juni war der Gabelstaplerhersteller KION mit einigen Schrammen aufs Börsenparkett geschlittert. Es hatte gerade noch für das untere Ende der Preisspanne von 24 Euro gereicht, danach rutschte die Aktie sogar weiter ab. Wer diese Chance wie PLATOW-Leser beherzt nutzte, freut sich mittlerweile über Gewinne von 18% (PB v. 1.7.).

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Börsenneulinge vor dem Aufstieg

Passiert in den kommenden Wochen nichts Weltbewegendes mehr, dürften die vier deutschen Hauptindizes ab September nicht nur die üblichen Neuzugänge, sondern gewissermaßen „Neu-Neuzugänge“ begrüßen. Denn mit Evonik und RTL für den MDAX, Osram Licht für den TecDAX sowie Deutsche Annington und KION für den SDAX haben gleich fünf Unternehmen realistische Aufstiegschancen, die vor wenigen Monaten noch gar nicht an der Börse gelistet waren. Das ist ungewöhnlich, zumal die Anzahl der Börsengänge in diesem Jahr wieder einmal beklagenswert niedrig war und mit LEG Immobilien ein weiterer Börsenneuling den schnellen Sprung in den MDAX bereits geschafft hat.

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Deutsche Annington sagt IPO ab

Das IPO der Deutschen Annington wurde am Dienstag auf unbestimmte Zeit verschoben. Finanzkreisen zufolge wurden nur rund 80% der angebotenen Wertpapiere gezeichnet. Dies ist für eine erfolgreiche Markteinführung viel zu wenig. Mit einem geplanten Platzierungsvolumen von 1,2 Mrd. Euro wäre der Börsengang einer der größten in der jüngeren deutschen Kapitalmarktgeschichte gewesen.

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KION rumpelt aufs Börsenparkett

KION hat beim Börsengang den Motor nicht abgewürgt, ist aber auch nicht gerade aufs Parkett gerast. Schon im Graumarkt, vor dem IPO, war dem Gabelstaplerhersteller auf den letzten Metern der Sprit ausgegangen. Zeitweise unter hohen Umsätzen über 32 Euro gehandelt, stürzten die Graumarktkurse danach dramatisch ab. Am Ende rumpelten die Wiesbadener am unteren Ende der Preisspanne in den Handelssaal.

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Weichai Power hofft auf Erfolg von Kion-Börsengang

In der vergangenen Woche haben wir es bereits kurz im Ticker vermeldet: Der chinesische Motorenhersteller Weichai Power (2,31 Euro; A0M 4ZC; CNE1000004L9) ist involviert in den Börsengang des Wiesbadener Gabelstaplerherstellers Kion. Im Rahmen von Aufstockungsrechten wird Weichai seinen Anteil bis zum IPO auf 30% vergrößert haben. Der erste Handelstag für Kion an der Frankfurter Börse soll am kommenden Freitag sein. Die Zeichnungsfrist endete bereits am Mittwoch mit einer Preisspanne zwischen 24 und 30 Euro. Dass der Gang aufs Parkett für die Deutschen gelingen könnte, zeigt die Marktposition. In Europa ist Kion mit Marken wie STILL und Linde Marktführer. Der Börsenwert von 2,37 Mrd. bis 2,97 Mrd. Euro ist auch durch ein von Analysten geschätztes 2014er-KGV zwischen 10 und 12 nicht zu hoch gegriffen.

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