Depotwerte behaupten sich trotz Rückschlägen
Die vergangenen Tage sind für unser Musterdepot nicht so gut gelaufen. Auf Wochensicht verbuchen wir einen Rückgang des Depotwertes um 6,0%.
„Inflation ist wie Zahnpasta. Ist sie erst mal heraus aus der Tube, bekommt man sie kaum mehr rein.“
Die vergangenen Tage sind für unser Musterdepot nicht so gut gelaufen. Auf Wochensicht verbuchen wir einen Rückgang des Depotwertes um 6,0%.
Alle Depotwerte haben ihren Platz in den Top-20 des Relative Stärke-Rankings erfolgreich verteidigen können, acht von neun notieren sogar untern den besten zehn. Kion musste seinen in der Vorwoche gerade erst neu eroberten Spitzenplatz abgeben und findet sich in dieser Woche nur noch auf dem vierten Rang wieder. Konsequenzen für unser Depot hat das aber nicht.
In den Top-20 unseres Relative Stärke-Rankings hat es ganz oben einen Wechsel gegeben. Von der Korrektur der Varta-Aktie konnte vor allem Kion profitieren, die sich unter dem Strich in den vergangenen Tagen recht stabil präsentiert hat. Von unseren neun Depotwerten liegen acht unter den Top-10 und alle unter den Top-15. Diese relative Stärke zeigt sich auch am Wochengewinn unseres Musterdepots.
Interessant schaut für uns die Konstellation bei Kion aus. Denn während das Geschäft mit Flurförderfahrzeugen in der Corona-Zeit schwächelte, heimsten die Frankfurter im Q2 bei den Supply-Chain- und Automatisierungslösungen einige große Neuaufträge von eCommerce-Kunden ein.
Unserem Musterdepot ist die jüngste Konsolidierungsphase an den Aktienmärkten nicht anzumerken. Die Erholung der vergangenen Wochen hat sich weiter fortgesetzt.
Heute nehmen wir Veränderungen in unserem Musterdepot vor. Konkret geht es dabei um die Aktien-Momentum- und um die DAX Turbo Long-Strategien.
Nachdem es bei unserer Aktien-Momentum-Strategie zuletzt sehr gut gelaufen war, haben unsere Depotwerte hier in den vergangen Tagen Federn lassen müssen. Die meisten Aktien sind dadurch in unserem Relative Stärke-Ranking etwas abgerutscht. Echte Konsequenzen hatte das bislang aber nur für Scout 24. Sollte es demnächst zu einem weiteren Wechsel kommen, wäre Stand jetzt die Aktie von Kion der erste Nachrücker-Kandidat.
Schon am 26.3. wollte Kion den Corona-Unwägbarkeiten den Schrecken nehmen und zog sowohl den Ausblick als auch den Dividendenvorschlag von 1,30 Euro je MDAX-Aktie (44,22 Euro; DE000KGX8881) zurück.
Bereits seit Januar ist bekannt, dass Kion die 2019er-Ziele übertroffen hat. Der Auftragseingang kletterte um 5,3% auf 9,1 Mrd. Euro, während der Umsatz um ca. 10,1% auf 8,8 Mrd. Euro stieg.
Auch bei unserer Aktien-Momentum-Strategie kam es heute Morgen zum Austausch einer Position. Die Aktie von Kion war gestern Abend in unserem Relative Stärke-Ranking auf Platz 22 abgerutscht und damit aus dem Top-20 herausgefallen. Den Ende Oktober eröffneten Long-Trade mussten wir daher beenden.
Kion muss die Führungsstruktur neu ordnen. Seit Montag (13.1.) ist bekannt, dass Susanna Schneeberger ihren Vorstandsposten wegen unterschiedlicher strategischer Auffassungen mit dem AR Ende März räumen wird.
20 Monaten ist es her, als wir bei rd. 37,00 Euro zum Verkauf von Jungheinrich geraten haben (vgl. PB v. 23.3.18). Dadurch blieb PLATOW-Lesern Ärger erspart, denn die Aktie (24,04 Euro; DE0006219934) rutschte bis auf 17,50 Euro ab.
Wie schon in der Vorwoche haben wir auch diesmal wieder drei Wechsel bei unserer Aktien-Momentum-Strategie vorgenommen. Ausschlaggebend dafür war unser Relative Stärke-Ranking, das auf Basis der Schlusskursdaten von gestern Abend ermittelt wurde.
Die Entwicklung unseres Dachwikifolios verlief mit einem Wochenminus von 0,9% relativ enttäuschend. Zwei Drittel der Depotwerte erlitten trotz stabiler Märkte im Vergleich zur Vorwoche Verluste. Die Performance-Spanne reichte von minus 4,8% bis zu plus 1,51%. Zu den Gewinnern zählt das wikifolio Goldesel-Trading von Michael Flender. Der Profi-Trader konnte seine Performance seit dem Jahreswechsel auf 19,3% ausbauen, was auch seiner mutigen Herangehensweise zu verdanken ist.
Der August ist wie so oft nichts für Anleger mit schwachen Nerven. An den ersten drei Handelstagen stürzte der DAX um gut 5% ab, beim großen Bruder Dow Jones sind es sogar 6%. Die schärferen Strafzölle von US-Präsident Donald Trump kontert der chinesische Staatschef Xi Jinping mit einem Abwertungs-Erstschlag.
Trotz guter Hj.-Zahlen (vgl. PB v. 26.7.) kam unser Depotwert Kion (45,56 Euro; DE000KGX8881) im volatilen Börsenumfeld nicht mehr auf die Beine.
Es ist mal wieder soweit. Donald Trump feuert aus allen Rohren – bzw. Kanälen, bevorzugt dem auf Twitter. Für chinesische Waren im Wert von 300 Mrd. US-Dollar verhängte er ab dem 1.9. kurzerhand Strafzölle von 10%.
Mit einem bestätigten Ausblick und dem starken Standbein in der Lagerautomatisierung schlägt sich Kion klar besser als der Konkurrent Jungheinrich. Unser Depotwert erzielte im Q2 u. a. dank des Wegfalls von Zulieferproblemen bei Lagerfahrzeugen ein Umsatzplus von 12,3% auf rd. 2,3 Mrd. (Analystenprognose: 2,1 Mrd.) Euro. Hinzu kommen die Erfolge im aussichtsreichen, aber von Quartal zu Quartal schwankungsanfälligen Projektgeschäft Supply Chain Solutions.
Als führender Anbieter von Gabelstaplern und Lagertechnik steigt Kion über ein gemeinsames gleichberechtigtes Joint Venture mit dem langjährigen Partner BMZ Holding in die Produktion von Lithium-Ionen-Batterien ein. Wie wir hören, sollen bereits ab dem Q2 2020 die ersten 48- und 80-Volt-Batterien vom Band laufen.
Die Robustheit der deutschen Börse ist erstaunlich. Der DAX sattelt in dieser Woche noch einmal gut 1,5% auf seine jüngsten Zugewinne oben drauf, obwohl sich die fundamentalen Warnsignale in Deutschland häufen. Am Freitag (5.7.) schloss ein erneut schwacher Auftragseingang in der Industrie (-2,2%) eine Woche der konjunkturellen Schrecken ab.
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