Jost Werke rasen davon
Über die vorläufigen Eckdaten für das abgelaufene Q3 von Jost Werke haben wir in PB v. 7.11. bereits berichtet und unseren risikobewussten Lesern die Aktie (48,45 Euro; DE000JST4000) anschließend wieder zum Kauf geraten.
Über die vorläufigen Eckdaten für das abgelaufene Q3 von Jost Werke haben wir in PB v. 7.11. bereits berichtet und unseren risikobewussten Lesern die Aktie (48,45 Euro; DE000JST4000) anschließend wieder zum Kauf geraten.
Trotz nach oben geschraubter Prognose (3.11.) hat die Jost Werke-Aktie (41,90 Euro; DE000JST4000) ihren Ende September begonnenen Erholungskurs erst einmal abgebrochen. Denn die vorläufigen Neunmonatszahlen (finale Zahlen: 14.11.) zeigten, dass der Neu-Isenburger Hersteller von Sattel- und Anhängerkupplungen, Lenksystemen für Anhänger sowie von Frontladern und Arbeitsgeräten für Landmaschinen angesichts steigender Kosten um Margenpunkte kämpfen muss.
Mit Spannung warten wir auch auf die Q2-Zahlen der Jost Werke (11.8.). Denn die Q1-Zahlen Mitte Mai haben uns hoffnungsvoll gestimmt, dass der Zulieferer von Sicherheitstechnologie für Lkws und landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge auch in wirtschaftlich etwas schwierigeren Zeiten durchstarten kann.
Der zyklische Markt der Nutzfahrzeuge wird dem Zulieferer Jost Werke 2022 wieder zu schaffen machen. Im vergangenen Jahr konnte der Spezialist für Lkw-Kupplungen und -Sicherheitssysteme den Umsatz um 32% auf den Rekordwert von 1,05 Mrd. Euro steigern, getrieben von starker Nachfrage aus allen Regionen.
Der schwächeren Börsentendenz (s. „Unsere Meinung“) kann sich Jost Werke entziehen. Der Zulieferer von Sicherheitstechnik für Nutzfahrzeuge profitiert von der erhofften zyklischen Erholung der Abnehmermärkte.
Angetrieben von steigenden Zinsen hat die zweite Börsenwoche des Jahres begonnen, wie die erste endete: Mit dem Abverkauf hoch bewerteter Wachstumsaktien. Die Gewinnqualität der einzelnen Geschäftsmodelle spielt dabei scheinbar (noch) keine Rolle. So avancierte die teure, aber sehr profitable Qualitätsaktie Sartorius mit -16,8% seit Jahresbeginn zum Schlusslicht im DAX, dicht gefolgt von der unprofitablen Delivery Hero (-16,4%).
Von der globalen Erholung und den verbesserten Aussichten der Kfz- und Lkw-Märkte (s. a. „Unsere Meinung“ links) wird der Lkw-Zulieferer Jost Werke profitieren können.
Der Jahresstart ist Jost Werke geglückt. Im Q1 stieg der Umsatz um ein gutes Drittel auf 257,3 Mio. Euro und übertraf damit ebenso unsere Erwartungen wie das bereinigte EBIT, das sich auf 29,8 Mio. Euro verdoppelte. Die Marge erreichte mit beachtlichen 11,6% wieder jene Zweistelligkeit, die das Geschäft des Lkw-Zulieferers vor dem Corona-Einbruch ausgezeichnet hatte.
Unser Einstieg bei Jost Werke zum Jahresende 2020 (vgl. PB v. 16.12.20) war gut gewählt, denn mit der Erholung des internationalen Warenverkehrs belebten sich auch die Geschäfte bei dem Lkw-Zulieferer.
Bei Jost Werke preisen Anleger eine Erholung auf dem Lkw-Markt ein. Die SDAX-Aktie (46,40 Euro; DE000JST4000) hat seit Jahresbeginn 10% zugelegt, obwohl die Jahreszahlen erst am 23.2. anstehen.
Bereits mit den guten Neunmonatszahlen, die Mitte November veröffentlicht wurden, deutete sich an, dass Jost Werke das Corona-Jahr gut überstehen wird. Denn Umsatz und EBIT lagen schon über den Vj.-Werten.
Dass die 2019er-Zahlen der Jost Werke keine Jubelstürme auslösen würden, war angesichts der Schwäche des europäischen Lkw-Marktes keine Überraschung. Der Umsatz des Zulieferers fiel um 2,5% auf 736 Mio. Euro, erreichte damit aber die Zielsetzung der Neu-Isenburger.
Der Lkw-Zulieferer Jost Werke hat in Skandinavien zugeschlagen und sich für 250 Mio. Euro Ålö Holding einverleibt, einen schwedischen Hersteller für landwirtschaftliche Frontlader. Ein kluger Schachzug: Mit dem Zukauf eines Fünftels an frischem Umsatz stärken die Neu-Isenburger ihre eigene Rockinger-Marke und damit die Widerstandskraft gegen Konjunkturschwankungen.
Angesichts der Entwicklung an den internationalen Lkw-Märkten kam die Gewinnwarnung der Jost Werke nicht mehr überraschend.
Trotz widriger Marktbedingungen erreichte Jost Werke das beste Q1-Ergebnis der Unternehmensgeschichte. V. a. wegen starker Geschäfte in Nordamerika, wo der Umsatz um fast ein Drittel auf 40,4 Mio. Euro stieg, kletterten die Erlöse um 4,9% auf 199,5 Mio. Euro.
Mit den bestätigten 2018er-Zahlen (vgl. PB v. 1.3.) erfreute der Lkw-Zulieferer Jost Werke Anleger zwar mit einer deutlich höheren Dividende, liefert beim Ausblick aber Magerkost ab. Beides bedarf jedoch einer Einordnung.
Des einen Leid ist des anderen Freud. Der Lkw-Ausrüster Jost Werke profitierte 2018 von einem starken Nordamerika-geschäft – just jene Region, in der Konkurrent SAF Holland nicht vorankommt (vgl. PB v. 27.2.). Dank der dort gewonnenen Marktanteile, eines überraschenden Wachstums in Asien und eines soliden Geschäfts in Europa steigerte Jost Werke den Umsatz organisch um 9,9% (Ziel: „hoher einstelliger Prozentbereich“) auf 755 Mio. Euro. Das bereinigte EBIT kletterte um 6,3% (Ziel: „mittlerer einstelliger Prozentbereich“) auf 81,2 Mio Euro. Die EBIT-Marge hielt sich daher trotz steigender Stahlpreise mit 10,7% (Vj.: 10,9%) überraschend stabil. Der Gewinn je Aktie erreichte 3,59 Euro.
Mit guten Quartalszahlen haben die Jost Werke am Donnerstag (22.11.) auf sich aufmerksam gemacht. Der Umsatz kletterte im Q3 um 9,1% auf 187,0 Mio. Euro, während das EBIT um 4,1% auf 20,3 Mio. Euro zulegte. Die Marge fiel zwar entsprechend von 11,4% im Vorjahr auf aktuell 10,8%, was angesichts der höheren Lohn- und Rohstoffkosten sowie der Engpässe bei der Lieferkette aber auch zu erwarten war.
Die Neu-Isenburger Jost Werke haben im 1. Hj. den Umsatz steigern können, beim Ergebnis aber die höheren Stahlpreise zu spüren bekommen. Die Erlöse kletterten um 5,3% auf 381,1 Mio. Euro; bereinigt um Wechselkurseffekte betrug das organische Umsatzwachstum 9,1% und liegt damit auf dem von CEO Lars Brorsen anvisierten „hohen einstelligen Zuwachsniveau“ für 2018. Das ber. EBIT stieg aber nur um 1,6% auf 45 Mio. Euro, weil höhere Stahlpreise in den USA und Asien sowie Lieferketten-Engpässe für Zusatzkosten sorgten. Der zuletzt angehobene Ausblick wurde bestätigt.
Unser Dachwikifolio PLATOW Best Trader Selection ist seit wenigen Tagen endlich wieder investierbar. Im Vergleich zur Vorwoche ist der Kurs leicht um 0,3% gefallen. Während der DAX noch mehr als 7% unter seinem Allzeithoch notiert, fehlen bei uns nur gut 4% zu einem neuen Rekordniveau. Wie schon zum Jahreswechsel 2015/16 und im vergangenen Sommer konnte sich das Dachwikifolio auch in der übergeordnet immer noch laufenden Korrektur wieder mal deutlich besser schlagen als der Gesamtmarkt.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen