Informelle Infos aus der EZB
Angesichts der niedrigen Zinsen, die unter Bankern, Versicherern und Sparern für Unmut sorgen, ebbt die Kritik an der europäischen Geldpolitik nicht ab. EZB-Chef Mario Draghi, ausgemachter Befürworter unkonventioneller Maßnahmen, muss sich offenbar zunehmend anstrengen, im eigenen Haus für Ruhe zu sorgen. So wählte ein namentlich nicht genannter Vertreter der Notenbank jetzt den informellen Weg und berichtete der Nachrichtenagentur „Bloomberg“ über Gedankenspiele der EZB-Spitze, noch vor dem offiziellen Ende der groß angelegten Anleihekäufe im März 2017 schrittweise das Volumen zu reduzieren. In der Diskussion ist demnach, die Ankaufsumme jeden Monat um 10 Mrd. Euro zu senken.
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