Hapag braucht noch mehr Geld
Vergangenen Freitag erledigten die Hapag-Lloyd-Aktionäre auf der HV ihren Teil, damit die Fusion mit der arabischen Reederei United Arab Shipping Company (UASC) durchgeführt werden kann. Denn die Transaktion erforderte die Zustimmung der Anteilseigner. Nur so kann die neue Nummer 5 der krisengeschüttelten Container-Reederei-Branche entstehen. Noch steht der Zusammenschluss allerdings unter Vorbehalt kartellrechtlicher Genehmigungen. Aber schon jetzt hat sich Hapag-Chef Rolf Habben Jansen eine Barkapitalerhöhung über 400 Mio. US-Dollar genehmigen lassen, die innerhalb von sechs Monaten nach der Fusion erfolgen soll. Damit will der Top-Manager den Schuldenabbau dann beschleunigen und auch weitere Investitionen finanzieren.
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