Freenet macht nächsten Schritt
Bereits ab Dienstag (1.9.) startet Freenet mit einem neuen Aktienrückkaufprogramm. Bis Jahresende sollen 5 Mio. Anteile im Wert von bis zu 100 Mio. Euro zurückgekauft und eingezogen werden.
„Der Preis ist das, was du bezahlst. Der Wert ist das, was du erhältst.“
Bereits ab Dienstag (1.9.) startet Freenet mit einem neuen Aktienrückkaufprogramm. Bis Jahresende sollen 5 Mio. Anteile im Wert von bis zu 100 Mio. Euro zurückgekauft und eingezogen werden.
Nachdem Sunrise Communications im vergangenen Jahr selbst durch einen Zukauf auffiel, streckt nun der weltweit führende britische Breitbandanbieter Liberty Global seine Fühler nach dem Schweizer Telekom-Dienstleister aus.
Freenet könnte der Verkauf der 24,4%-Beteiligung an Sunrise Communications an den Käufer Liberty Global rd. 1,2 Mrd. Euro (ca. 1,1 Mrd. Euro) einbringen. Das macht unseren Depotwert seit Mittwoch (12.8.) zum Börsenliebling, denn der Mobilfunkdienstleister will im Erfolgsfall ca. 800 Mio. Euro in den Schuldenabbau stecken. Der
Mit der Platzierung eines Schuldscheindarlehens von 345 Mio. Euro hat sich die Finanzlage von Freenet deutlich entspannt. Im Frühjahr hatte Vorstandschef Christoph Vilanek noch Refinanzierungsprobleme befürchtet und die Dividende von 1,65 Euro je MDAX-Aktie (14,32 Euro; DE000A0Z2ZZ5) fast vollständig gestrichen.
Bei der Scherzer-Aktie zeigte sich die hohe Abhängigkeit vom Kapitalmarkt am Absturz im Crash auf 1,24 Euro. Dies entsprach dem niedrigsten Niveau seit 2013. Inzwischen hat sich der Kurs (2,22 Euro; DE0006942808) der Beteiligungsgesellschaft erholt – u. a., weil der innere Wert (NAV) mit dem Markt Boden gutmachte.
Telekommunikationsdienstleister kommen vergleichsweise unbeschadet durch die Corona-Pandemie. Mit Freenet stabilisieren wir unser Depot daher weiter. Dennoch flüchteten Aktionäre Anfang Mai aus der MDAX-Aktie (14,42 Euro; DE000A0Z2ZZ5), weil die Ausschüttung von 1,65 Euro je Papier auf 0,04 Euro zusammengestrichen wurde.
Freenet betreibt die beiden stabilen Geschäftsbereiche Mobilfunk und TV. Die Büdelsdorfer unterhalten kein eigenes, teures Mobilfunknetz, stellen ihren Kunden über Marken wie mobilcom-debitel und klarmobil.de jedoch die Tarife der Netzbetreiber und eigene Dienstleistungen zur Verfügung. Im TV-Bereich bietet freenet TV über das digitale Antennenfernsehen (DVB-T2 HD) eine Alternative zum Kabelfernsehen an. Zudem ermöglicht waipu.tv per Highspeed-Streaming auch den TV-Empfang via Smartphone oder Tablet. Insgesamt vertrauen Freenet 8,4 Mio. Abo-Kunden.
Trotz solider Q1-Zahlen will sich Freenet vor potenziellen Corona-Risiken schützen. So befürchtet die Unternehmensführung negative Auswirkungen der Pandemie auf den Finanzsektor, die eine Refinanzierung zweier Schuldscheine mit 700 Mio. Euro deutlich erschweren könnten.
Unsere MDAX Dispoliste (s. u.) hat sich im Ausverkauf der Märkte radikal geleert. Bei den meisten Titeln war der Kursrutsch riesig und die Stopps griffen rechtzeitig, so dass ein Großteil des Kapitals gesichert wurde.
Als netzunabhängiger Telekommunikationsanbieter konnte Freenet im Q2 keine Bäume ausreißen. Aber die am Donnerstagabend (8.8.) veröffentlichten Zahlen offenbaren eine erwartungsgemäß stabile Entwicklung.
Nachdem wir in PB v. 14.1. auf den Unmut der großen Telekomnetzbetreiber eingingen, nehmen wir heute Freenet unter die Lupe. Denn auch die Büdelsdorfer sind als Dienstleister für 11,6 Mio. Mobilfunkkunden unzufrieden:
Mit der HV von Siemens startet am 30.1. in Deutschland die diesjährige Dividenden-Saison. Der Münchner Technologiekonzern wartet mit einer unveränderten Auszahlung von 3,80 Euro je Aktie auf. Anleger erzielen somit in einer Ära niedriger Zinsen eine respektable Rendite von 3,9%. Auch wenn das Börsenjahr enttäuschte, dürfen Aktionäre abermals mit ordentlichen Ausschüttungen rechnen, denn die Wirtschaft florierte 2018 fast ungebremst. Für DAX und MDAX errechnen wir im Schnitt eine Rendite von 3,2 bzw. 3,3%, während der SDAX wegen vermehrt zahlungsunwilliger Vorstände nur 2,2% erreicht. Nach aktuellem Stand wird die Dividendensumme des DAX mit 38,7 Mrd. Euro den Rekord des Vj. von 35,8 Mrd. Euro knacken. Die Krösusse kommen diesmal jedoch mit Aareal Bank (9,0%), Deutsche Pfandbriefbank (9,4%) und Freenet (9,8%) alle aus dem MDAX.
Christoph Vilanek hat sich einen lang gehegten Wunsch erfüllt. Der Vorstandschef von Freenet ist mit 9,1% beim Handelskonzern Ceconomy eingestiegen. Auch wenn der Schritt strategisch mit neuen Angebotskombinationen und Mitspracherechten im Vertrieb Sinn ergibt, überrascht der hohe Kaufpreis von 277 Mio. Euro. Denn pro Aktie zahlen die Büdelsdorfer mit 8,50 Euro einen Aufschlag von stolzen 18% auf den Vortagesschlusskurs von 7,23 Euro.
Bei Freenet läuft es gut: Vor allem die starke Entwicklung im Bereich Freenet TV hat im Q3 für ein Umsatzplus von 1,5% auf 880,1 Mio. Euro und einen Anstieg beim EBITDA von 80,9% auf 213,7 Mio. Euro gesorgt. Dazu verhalf auch ein Sonderertrag aus Anteilsverkäufen von rd. 103 Mio. Euro von einer schweizerischen Beteiligung.
Bei Scherzer erreichte der Net Asset Value (NAV) des Portfolios per Ende November mit 2,70 Euro einen neuen Höchststand. Aktuell errechnet sich der NAV nur einen Cent niedriger, wie uns Vorstand Georg Issels im PLATOW-Gespräch vorrechnet.
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Bis auf 32,37 Euro war Freenet Anfang Juni in die Höhe gestürmt. Vor allem die Euphorie über einen großen Kundenzuwachs im Zuge der Umstellung auf den Übertragungsstandard DVB-T2 HD und dem damit verbundenen Abo-Angebot trieben die Aktie.
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Mit einer auf 9,56 Mio. gestiegenen Kundenbasis im Mobilfunk und dem angelaufenen TV-Geschäft erzielte Freenet in Q1 ein Umsatzplus von 11,9% auf 838 Mio. Euro.
Dass sich Freenet im Vorjahr in das DVB-T2-HD-Segment einkaufte, hat sich gelohnt. Zum 31.3. verzeichnete der TecDAX-Konzern 1,2 Mio. bis 1,5 Mio. angeschlossene Empfangsgeräte. Bis Jahresende sollen es über 2,5 Mio. sein, wie CEO Christoph Vilanek am Mittwoch im Rahmen eines Kapitalmarkttages erläuterte.
Per Ende Februar lag der Net Asset Value (NAV) der Scherzer AG bei 2,37 Euro pro Aktie. Dank der guten Kursentwicklung der vergangenen Wochen hat sich der NAV damit dem aktuellen Kursniveau (2,29 Euro; DE0006942808) deutlich angenähert.
Deutschlands größter netzunabhängiger Telekommunikationsbetreiber steht vor einer spannenden Zukunft. Denn im Vorjahr erwarb Freenet den kommerziellen Anbieter des DVB-T2-HD-Standards in Deutschland. Damit wurde die Grundlage für Wachstum geschaffen. Entsprechend positiv entwickelte sich die Aktie (28,30 Euro; DE000A0Z2ZZ5), die speziell von Dezember bis Ende Januar durchstartete. Eine Konsolidierung auf dem erhöhten Niveau war dann die logische Folge.
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