Evonik muss Gewinne kaufen
Sonderlich gut waren die Evonik-Zahlen für 2016 nicht: Der Umsatz sank um 6% auf 12,7 Mrd. Euro, das EBITDA um 12% auf 2,17 Mrd. Euro. Doch damit erreichte der Spezialchemie-konzern immerhin das obere Ende der eigenen Ziele (vgl. PB v. 16.11.16). Da auch die Dividende bei 1,15 Euro bleibt, sind diese „alten“ Zahlen ein Grund, warum die Aktie (30,76 Euro; DE000EVNK013) ihren seit Dezember laufenden Aufwärtstrend fortsetzte. Der zweite Grund liegt im Ausblick: Der nach der HV am 25. März zum CEO aufsteigende Strategiechef Christian Kullmann spricht von Übernahmen. Reduzieren will er damit die Abhängigkeit vom Methionin-Geschäft (Grundprodukt für Tierernährung), das das 2016er-Ergebnis verhagelte.
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