Lohnt sich der Trend zu Spin-offs?
Weltweit verschlanken sich Unternehmen. Durch die Abspaltung sollen fokussiertere Unternehmen entstehen. Dieser Trend wird sich 2024 wohl noch verstärken.
„Wenn ein Unternehmen gut läuft, wird die Aktie letztendlich folgen.“
Weltweit verschlanken sich Unternehmen. Durch die Abspaltung sollen fokussiertere Unternehmen entstehen. Dieser Trend wird sich 2024 wohl noch verstärken.
Mit einer Jahresperformance von rd. 43% gehörte die Covestro-Aktie (49,45 Euro; DE0006062144) vergangenes Jahr zu den klaren Zugpferden im DAX (+20%).
In dieser Ausgabe kümmern wir uns um Regeneron und IVU.
Schlag auf Schlag geht es derzeit mit den Zulassungsanträgen von Formycon für die eigenen Biosimilare. Wie uns Finanzvorstand Enno Spillner jüngst auf dem Eigenkapitalforum in Frankfurt erklärte, werden damit die Voraussetzungen geschaffen, um in der zweiten Jahreshälfte 2025 EBITDA-profitabel und ab 2026 Cashflow-positiv zu werden.
Die noch ausstehende neue Strategie von Bayer-Chef Bill Anderson ist wichtiger denn je.
Um bis zu 17,5% ging es für die Sanofi-Aktie (81,04 Euro; FR0000120578) am Freitag (27.10.) bergab – der schwärzeste Tag seit 29 Jahren.
In den Hj.-Zahlen von Evotec vom Dienstag (29.8.) entdecken wir viel Gutes.
Seit gut zwei Jahrzehnten beobachten wir einen globalen Trend, Unternehmensbereiche abzuspalten und an die Börse zu bringen. Dabei nutzen die Unternehmen unterschiedliche Techniken – nicht immer zum Vorteil der Aktionäre.
Die Gewinnwarnung von Bayer war wegen der schwachen Glyphosat-Preisentwicklung schon lange erwartet worden. Was am Montagabend (24.7.) dann aber über die Ticker lief, enttäuschte dennoch: Beim Umsatz (48,5 bis 49,5 Mrd. Euro) macht der neue CEO Bill Anderson einen Abschlag von 5% ggü. der bisherigen Guidance, beim ber. EBITDA (11,3 bis 11,8 Mrd. Euro) und dem ber. Gewinn je Aktie (6,20 bis 6,40 Euro) sind es sogar 10 bzw. 14% weniger als zuvor.
Der neue Bayer-Chef Bill Anderson plane, CropScience auszugliedern und nach dem Siemens Energy-Modell die Mehrheit an die Aktionäre abzugeben, berichteten unsere Kollegen vom PLATOW Brief am Freitag (7.7.) aus informierten Kreisen.
Am Donnerstag (1.6.) hat der frühere Roche-Pharmachef Bill Anderson Werner Baumann an der Spitze von Bayer abgelöst. Auch wenn er sich schon seit April einarbeiten konnte, wird es vermutlich noch ein paar Monate dauern, bis er seine Vision für den Pharma- und Agrarchemiekonzern vorlegen wird. Bis dahin werden die Aufspaltungsfantasien am Köcheln bleiben, v. a. wenn die Ergebnisse weiter schwächeln.
Bei Regeneron sorgten Anfang Februar gute Quartalszahlen und im März erfreuliche Studienergebnisse für Gewinne bei der Nasdaq-Aktie (821,76 US-Dollar; US75886F1075).
Nein, zu seinem Vermächtnis nach sieben Jahren an der Spitze von Bayer und zur Aufstellung nach dem Wechsel zu Bill Anderson Anfang Juni wollte sich noch-CEO Werner Baumann am Dienstag (28.2.) in der virtuellen Bilanz-PK nicht äußern (s. a. PLATOW Brief). Doch der Ausblick für 2023 verheißt magere Zeiten.
Einen 10%-Kurshüpfer machte die Evotec-Aktie (17,92 Euro; DE0005664809) vergangene Woche, nachdem der Wirkstoffentwickler eine neue Partnerschaft mit der Johnson & Johnson-Tochter Janssen bekanntgab.
Mit +18,8% YTD ist die Bayer-Aktie (57,35 Euro; DE000BAY0017) noch fulminanter ins Jahr gestartet als der DAX (+8,4%).
Waren Mischkonzerne einst unter Investoren beliebt, entscheiden sich immer mehr inzwischen Unternehmen dazu, Firmenteile separat an die Börse zu bringen. Zumeist, um sich perspektivisch von diesem Geschäftsanteil komplett zu trennen oder Mehrwert für die Aktionäre zu schaffen. Die Theorie besagt: Die Summe der Einzelteile ist meist mehr wert als das Ganze. International kündigten diesen Schritt zuletzt Mischkonzerne wie GE, Johnson & Johnson und Toshiba an (vgl. PB v. 22.11.21). Doch lohnen sich sogenannte Spin-Offs, bei denen Altaktionäre an der neuen Gesellschaft beteiligt oder über einen IPO Aktien an neue Investoren verkauft werden?
Sehr zufrieden stellte CFO Nicolas Combé das Unternehmen Formycon beim Eigenkapitalforum in dieser Woche vor. Kein Wunder, denn das erste eigene Biosimilar FYB201 (ersetzt den Wirkstoff Lucentis von Novartis) ist seit Sommer auf dem Markt. Das Schuppenflecht-Generikum FYB202 (Stelara/Janssen) komme vermutlich im kommenden Jahr.
Unter militärischen Ehren wurde Bundeskanzler Olaf Scholz am Freitag (4.11.) in China empfangen. Schon im Vorfeld mahnten Kritiker die Symbolwirkung eines Besuchs an – finde dieser doch nur wenige Tage nach der Wiederwahl Xi Jinpings statt. Insbesondere mit dem aggressiveren Auftreten gegenüber Taiwan und den Menschenrechtsverletzungen in Xinjiang stehen aktuell zwei Dauerbrenner im Fokus des gesellschaftlichen Interesses.
Die Klagewelle, der sich Bayer in den USA wegen des Unkrautvernichters Glyphosat ausgesetzt sieht, surfte der DAX-Konzern zuletzt sehr souverän. Die jüngsten vier Prozesse konnte er für sich entscheiden.
Die Top-5 aus der Vorwoche unseres Relative Stärke-Rankings haben ihre Führungsposition erfolgreich verteidigen können. Während Rheinmetall mit sehr deutlichem Vorsprung die Rangliste anführt, haben sich Wacker Chemie und Bayer im Verfolgerfeld trotz gesunkener Kurse dank ihrer relativen Stärke vor Aixtron und Telefonica Deutschland schieben können. Ein deutlicher Sprung nach oben bis in die Top-20 hinein gelang der Deutschen Börse, Brenntag und Hugo Boss.
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