Aurubis segelt Richtung Allzeithoch
Mit dem Rückenwind steigender Rohstoffpreise nimmt Aurubis das Allzeithoch bei 86,80 Euro aus dem Jahr 2018 ins Visier.
Mit dem Rückenwind steigender Rohstoffpreise nimmt Aurubis das Allzeithoch bei 86,80 Euro aus dem Jahr 2018 ins Visier.
Die Aktie von Eckert & Ziegler zieht an der Spitze unseres Relative Stärke-Rankings weiterhin einsam seine Kreise. Mit großem Abstand vor den Verfolgern konnte die Führungsposition auch in dieser Woche eindrucksvoll verteidigt werden. Auf den Folgeplätzen hat sich K+S durch seine zumindest bis Montagabend sehr starke Performance weiter nach oben geschoben. Die Aktie der Deutsche Wohnen wäre auf Rang acht in dieser Woche normalerweise der erste Kandidat für eine Depotaufnahme gewesen. Die anstehende Übernahme durch Vonovia lässt die Aktie jedoch aus der Wertung fallen, wodurch dann Aurubis Einzug in unser Portfolio gehalten hat.
Bei der Aktien-Momentum-Strategie gab es auch in dieser Woche wieder eine Anpassung der Depot-Zusammensetzung. Zum entscheidenden Stichtag gestern Abend war die Aktie von Porsche (Platz 27) aus den Top-20 unseres Relative Stärke-Rankings gefallen. Damit musste nach Daimler und Volkswagen in der vergangenen Woche nun auch der letzte Auto-Trade in unserem Portfolio aufgelöst werden.
Wie gestern in unserem kostenlosen Vorab-Service (Anmeldung per Mail an derivate@platow.de) bereits avisiert, nehmen wir heute eine Veränderung in unserem Musterdepot von PLATOW Derivate vor. Konkret geht es dabei um die Aktien-Momentum-Strategie.
Die Hj.-Zahlen von Aurubis (per 31.3.) spiegeln den Rohstoffboom der sich erholenden Weltwirtschaft wider. Das operative Ergebnis vor Steuern verdoppelte sich auf 185 Mio. (Vj.: 91 Mio.) Euro und hat damit schon deutlich mehr als die Hälfte des Weges zum von CEO Roland Harings bestätigten Jahresziel von 270 Mio. bis 330 Mio. Euro zurückgelegt.
Gute Aussichten für Raffinierlöhne und Metallpreise (s. a. PLATOW Brief) machen die eigentlich eher konservativen Manager von Aurubis mutig: Nach einem sehr gut verlaufenen Q1 (per 31.12.) legt Vorstandschef Roland Harings die Messlatte für das Gj. 2020/21 (per 30.9.) höher:
Wenn Aurubis am Mittwoch (9.12.) Jahreszahlen (Gj. per 30.9.) präsentiert, rechnen wir mit einer positiven Überraschung. Angesichts einer besser laufenden globalen Konjunktur hat sich nämlich der Kupferpreis im Schlussquartal der Hamburger auf den höchsten Stand seit 2018 geschwungen.
Die Konjunkturaussichten für 2021 haben sich zuletzt verbessert. Neben Aktien steigen daher die Preise vieler Industriemetalle und Energierohstoffe. Der Chefanlagestratege der Deutschen Bank, Ulrich Stephan, sieht bei Rohstoffen einen Favoritenwechsel: Industriemetalle sollten sich besser entwickeln als Edelmetalle.
Die deutsche Stahlbranche befindet sich nicht erst seit Covid-19 in einer Krise. Seit etlichen Jahren stehen die Konzerne im harten Wettbewerb mit asiatischen Unternehmen. China hat sich zum dominanten Player aufgeschwungen, der mehr als 60% der weltweiten Produktionsmenge von 1,9 Mrd. Tonnen liefert. Hinzu kommt, dass Stahl bei Anwendern wie dem Automobilbau durch leichtere Werkstoffe ersetzt wird. Entsprechend müssen sich auch die deutschen Konzerne etwas einfallen lassen, um bestehen zu können.
Der Aufenthalt von HelloFresh im PLATOW Derivate-Depot ist vorerst beendet. Insgesamt 60 Handelstage, und damit so lange wie keine andere in diesem Jahr verkaufte Position, hatte sich der Turbo Call der Societe Generale auf die Aktie in unserem Musterdepot gehalten.
Heute nehmen wir weitere Veränderungen in unserem Musterdepot vor. Konkret geht es dabei um die Aktien-Momentum-Strategie.
Der erst in der Vorwoche eröffnete Long-Trade auf Varta liegt schon jetzt deutlich im Plus. Durch den anhaltenden Höhenflug hat die Aktie des Batterie-Spezialisten nun auch die Spitzenposition in unserem Relative Stärke-Ranking übernommen. Bei HelloFresh kam es trotz guter Zahlen zu Gewinnmitnahmen. Aurubis profitiert von positiven Analysten-Einschätzungen nach Vorlage des Zahlenwerks.
Mit einer besseren Metallgewinnung und höheren Edelmetallpreisen hat sich Aurubis im Q3 (Gj. per 30.9.) gut geschlagen. So berichtete der Kupferproduzent am Dienstag (11.8.) zwar über einen leichten Umsatzrückgang von 4,6% auf rd. 2,9 Mrd. Euro, der operative Gewinn vor Steuern (EBT) kletterte jedoch um 90,9% auf 42 Mio. Euro.
Mit einem fulminanten Kurssprung hat sich die Performance unseres Derivate-Depots in den vergangenen Tagen weiter verbessert. Auf Wochensicht ging es hier um 6,6% nach oben.
Bei unserer Aktien-Momentum-Strategie kam es heute Morgen zu einem weiteren Wechsel. Bei dem wöchentlichen Screening des Relative Stärke-Rankings war die Aktie von Telefonica Deutschland aus den Top-20 gefallen. Konkret rutschte der Titel im Wochenvergleich um 15 Plätze auf Rang 27 ab.
Wie gestern Nachmittag in unserem Vorab-Service angekündigt, werden wir heute weitere Veränderungen in unserem Musterdepot vornehmen.
Gemischt fielen für uns die Hj.-Zahlen (per 31.3.) des Kupferaufbereiters Aurubis aus. Das operative EBIT war mit 91 Mio. (Vj.: 103 Mio.) Euro zwar etwas besser als von uns erwartet.
Wie gestern Abend in unserem „Vorab-Service“ (eine Anmeldung dazu ist jederzeit kostenlos möglich über eine formlose E-Mail an derivate@platow.de) angekündigt, haben wir heute Morgen eine Veränderung in unserem Musterdepot vorgenommen. Konkret ging es dabei um die Aktien-Momentum-Strategie. Dort war die Aktie von Aurubis in unserem Relative-Stärke-Ranking auf den 38. Rang abgerutscht und konnte damit die Anforderungen für einen Verbleib in unserem Portfolio nicht mehr erfüllen.
Vor allem dank höherer Edelmetallpreise hat Aurubis im Q1 (Gj. per 30.9.) den Umsatz um 4% auf 2,71 Mrd. Euro verbessert. Die Edelmetalle gewinnt der Kupferspezialist bei der Schrottaufbereitung als Nebenprodukt. Dies führte aber nicht zu Gewinnsteigerungen, denn noch belastete der Wartungsstillstand im Hamburger Werk mit 34 Mio. Euro das Ergebnis.
Unser Musterdepot hat in den vergangenen Tagen deutlich zulegen können. Nachdem wir bei der Jahres-Performance zeitweise fast 10% hinten lagen, konnte das Minus bis heute Nachmittag auf 2,1% verringert werden. Noch besser hätte es ausgesehen, wenn die Deutsche Bank in der Vorwoche den Sprung in unser Portfolio geschafft hätte.
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