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Software AG hat Luft bei Zielen

Software AG Unternehmenszentrale in Darmstadt
Software AG Unternehmenszentrale in Darmstadt © Software AG

Sehr robuste Zahlen lieferte Software AG in dieser Woche. Zwar enttäuschte der Auftragseingang beim Zukunftssegment Cloud und vernetzte Maschinen (IoT) etwas, ansonsten sehen die Q2-Zahlen aber stark aus.

In den beiden Kerngeschäften Softwareintegration (DBP) und Datenbanksysteme (A&N) lag der Zuwachs beim Auftragseingang mit jeweils 31% deutlich über unseren Erwartungen, nur IoT schwächelte mit +39% gegenüber dem deutlich stärkeren Q1. Die 2020er-Ziele von CEO Sanjay Brahmawar wirken zum Hj. konservativ.

Der Umsatz fiel im Q2 wie erwartet um 3% auf 204,6 Mio. Euro. Das EBITA lag mit 41,4 Mio. Euro zwar 26% unter Vj., aber deutlich über unserer Prognose. Angesichts der Investitionen sehen wir es zudem als Erfolg an, dass die operative Marge mit 20,2% im Q2 wieder den Zielkorridor von 20 bis 22% erreicht hat. Die Aktie (40,36 Euro; DE000A2GS401) kletterte nach den Zahlen um zeitweise mehr als 10% und pendelt aktuell um die 40,00-Euro-Marke. Damit wird das Papier mit einem nicht mehr ganz billigen 2021er-KGV von 22 bewertet; eine mögliche Prognoseanhebung verleiht der MDAX-Aktie aber noch weitere Fantasie.

Software AG bleibt ein Kauf. Stopp hoch auf 31,35 Euro (200-Tage-Linie).

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