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Teamviewer wächst beeindruckend

Teamviewer - Von Göppingen aus werden Computer aus der Ferne repariert
Teamviewer - Von Göppingen aus werden Computer aus der Ferne repariert © Teamviewer

Uns gefallen die 2020er-Eckdaten, die Teamviewer am Montag (11.1.) veröffentlichte, aus zwei Gründen: Zum einen bleibt das Wachstum weiter imposant, zum anderen sorgt der Zukauf von Ubimax für eine ansprechende Dynamik.

Aber der Reihe nach: Organisch, also ohne Veränderungen im Konzerngefüge, stieg die Zahl der in Rechnung gestellten Leistungen („Billings“) 2020 um etwa 40% auf 456 Mio. Euro (2019: +41% auf 325 Mio. Euro) und übertraf damit die Zielsetzung von 450 Mio. bis 455 Mio. Euro leicht. Inklusive Ubimax kletterten die Billings sogar auf rd. 460 Mio. Euro, schätzt Konzernchef Oliver Steil. Das hohe Tempo des Q1, als Corona diese Kennziffer um 75% in die Höhe trieb, hat sich im Jahresverlauf deutlich abgeschwächt, liegt in den beiden abschließenden Quartalen aber stabil bei über 30% (Q3: +34%; Q4: +32%).

Besonders dynamisch erweist sich das Kundenwachstum. Die Zahl der Abonnenten kletterte um ein Viertel auf 584 000, wobei sich die Zahl der wichtigen Unternehmenskunden mit einem jährlichen Vertragsvolumen von über 10 000,00 Euro fast verdreifachte. Gerade diese Kundengruppe sorgt dafür, dass die Profitabilität nicht unter dem raschen Wachstum leidet: Bei der EBITDA-Marge peilt Stein unverändert rd. 56% (2019: 56%) an. Bei der MDAX-Aktie (41,89 Euro; DE000A2YN900) wurden wir im November leider ausgestoppt. Das von uns berechnete 2021er-KGV von 38 ist zwar auch jetzt nicht ganz billig, wird aber von den rasanten Wachstumsraten des Technologiewertes gedeckt. Bis zu unserem Kursziel hat das Papier aktuell fast 30% Luft.

Wir wagen daher bei Teamviewer einen erneuten Einstieg. Abgesichert wird unsere Position mit einem Stopp bei 31,50 Euro.

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