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Ströer setzt Fokus auf Werbung

Ströer erwägt, den Verkauf von Statista 2024 voranzutreiben. Ziel sei es, sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren, wie wir von IR-Sprecher Christoph Löhrke erfahren. Dazu zählen das Außenwerbegeschäft und die Online-Werbesparte: Mit beiden Segmenten erzielen die Kölner das Gros ihrer Erlöse (80%). Die Kosmetik-Tochter Asambeauty wurde schon vor Jahren ins Schaufenster gestellt. Im Q4 soll ein spruchreifer Deal für Asambeauty vermeldet werden.

Aus strategischer Sicht begrüßen wir den Wandel zum reinen Werbedienstleister, zumal die beiden Sparten mit einer ber. EBITDA-Marge von 41,9% (Außenwerbung) bzw. 17,2% (Digital & Dialog Marketing) höher sind als die der Daten- und E-Commerce-Sparte (16,0%). Letztere glänzt dafür mit zweistelligen Umsatzwachstumsraten, während das Kerngeschäft im 1. Hj. nur einstellig zugelegt hat. Diese Wachstumsdynamik könnte sich besonders beim Statista-Verkauf auszahlen, der kolportierte 1,5 Mrd. Euro einbringen könnte. Die möchte das Unternehmen an die Aktionäre z. B. in Form einer Sonderdividende ausschütten, erklärt uns Löhrke. Für einen Einstieg in die MDAX-Aktie (42,82 Euro; DE0007493991) reicht uns das nicht aus. pk

Wir warten bei Ströer ab.

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