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Cliq Digital arbeitet an Langfrist

Cliq Digital bietet verschiedene Inhalte beim Streaming
Cliq Digital bietet verschiedene Inhalte beim Streaming © Pixabay

Mit den Q1-Zahlen setzte Cliq Digital am Dienstag (3.5.) eine kleine Tradition fort: „Wir liefern seit 17 Quartalen stetig verbesserte Ergebnisse, und das gerade angelaufene Q2 hat auch sehr stark begonnen“, freute sich Vorstand Ben Bos im exklusiven PLATOW-Gespräch.

Im Q1 kletterte der Umsatz um starke 75% auf 52,6 Mio. Euro, während das EBITDA trotz hoher Marketingausgaben (+147% auf 22,5 Mio. Euro) immerhin noch um 57% auf 8,3 Mio. Euro (Marge: 15,8% nach 17,6% im Vj.) anstieg. Besonders erfreulich: Die Zahl der Kunden erhöhte sich um 13% auf 1,5 Mio. Abonnenten. „Unser Jahresziel von 1,7 Mio. bis 1,8 Mio. ist absolut realistisch und wir werden eher das obere Ende der Spanne sehen“, so Bos.

Dafür bereitet er Anleger auf höhere Marketing-Kosten vor, die eventuell deutlich über dem Jahresziel von „mehr als 70 Mio. Euro“ liegen könnten. „Wir werden insbesondere in Deutschland im 2. Hj. expandieren.“ Die Kehrseite der höheren Kosten: Der op. Cashflow fiel nach einem sehr starken Q4 im Q1 auf nur noch 0,2 Mio. (Vj.: 5,1 Mio.) Euro. Zudem ist die „Verweildauer“ der Kunden mit sieben bis acht Monaten weiter kurz. Doch der Wert der Rest-Mitgliedschaft der Kunden erreichte mit 104 Mio. Euro im Q1 einen Rekordwert und stellt laut Bos eine „Versicherung“ für die konservative Guidance dar. Die Aktie (24,70 Euro; DE000A0HHJR3) überzeugt uns weiter mit einem niedrigen 2022er-KGV von 7 (2021: im Schnitt bei 14).  

Wir bekräftigen unsere Kaufen-Empfehlung für Cliq Digital. Stopp: 17,70 Euro.

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