H&R erlangt Dividendenfähigkeit
Die Aktie des lange kriselnden Chemiekonzerns H&R befand sich seit Anfang 2011 in einem nahezu kontinuierlichen Abwärtstrend. Dieser führte in der Spitze zu Kursverlusten von gut 70%. Doch mittlerweile gibt es für das ehemalige SDAX-Unternehmen wieder berechtigte Hoffnungen auf eine nachhaltige Trendwende. Zum einen zieht die Notierung seit Ende März kräftig an. Zum anderen lieferten die Niedersachsen Ende Juli gute Halbjahreszahlen. Auf das Ereignis folgte eine deutlich Anhebung der EPS-Schätzungen der Analysten (Thomson). Gingen sie vor einem Monat noch von einem Nettogewinn in Höhe von 0,27 Euro je Anteilschein (8,46 Euro; DE0007757007) für dieses Jahr aus, so sind es mittlerweile 0,38 Euro. Hierzu hat vor allem das zweite Quartal beigetragen, das außergewöhnlich stark ausfiel.
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