TOP-THEMA

  • Paydirekt-Nachzügler – Sparkassen wollen bis März 2016 dabei sein
    (01.09.2015)

    Die HypoVereinsbank hat die Testphase mit eigenene Mitarbeitern für Paydirekt bereits gestartet, Volks- und Raiffeisenbanken und die Commerzbank wollen im November bzw. spätestens zum Jahresende ebenfalls so weit sein. Und inzwischen hat man sich auch bei den Sparkassen, die den Start des Pay Pal-Konkurrenten lange Zeit verschlafen haben, auf einen konkreten Termin geeinigt.

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Wirtschaft

Bester Zeitpunkt verpasst - Yellen sitzt in der Zinsfalle

(28.08.2015)

Janet Yellen, Präsidentin der amerikanischen Notenbank Fed, und ihre Mitstreiter im zinsentscheidenden Offenmarktausschuss (FOMC) haben es zu gut gemeint. Mit einer möglichst langen verbalen Vorbereitung wollten sie Friktionen an den Märkten auf die erste Zinserhöhung seit der 2009 begonnenen Nullzinsphase vermeiden. Jetzt sitzen sie in der Zinsfalle. Erst die Unsicherheiten um Griechenland, dann die Aufgeregtheiten um die Abwertung des Yuan und Sorgen um Chinas Wachstum lassen eine Zinserhöhung derzeit wenig opportun erscheinen.

 
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Finanzen

Postbank – Letzter Akt eines Missverständnisses

(31.08.2015)

Die Abstimmung auf der vorerst letzten HV der Postbank über ein Herausdrängen des verbliebenen Streubesitzes war reine Formsache. Die Deutsche Bank hält bereits satte 96,8% der Postbank-Aktien und konnte somit im Alleingang den so genannten Squeeze-out beschließen. Mit der Komplettübernahme der Postbank sichert sich die Deutsche Bank vollkommene Handlungsfreiheit bei der bis Ende 2016 geplanten Abspaltung des Instituts aus dem Konzern. Keinesfalls sollen mögliche Klagen von Kleinaktionären den Abtrennungsprozess behindern. Doch ganz ohne Rechtsstreitigkeiten dürfte auch der Squeeze-out nicht verlaufen. Einige Aktionäre kündigten auf der HV bereits Klagen gegen die von ihnen als zu niedrig empfundene Barabfindung von 35,05 Euro je Aktie an.

 
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Recht

Zerreißprobe zwischen Sanktionen und Kundenauftrag

(31.08.2015)

US-amerikanische Behörden gehen ungewöhnlich hart gegen ausländische Kreditinstitute vor. Im Fokus stehen auch deutsche Banken, die teils Strafen in Milliardenhöhe zu verdauen haben. Vernachlässigt in der Berichterstattung wird allerdings, dass die Banken bei den geahndeten Verstößen gegen das US-Sanktionsrecht schlichtweg vertraglichen Pflichten gegenüber ihren Kunden nachkommen. Der weitreichende Anwendungsbereich des US-Rechts folgt aus der hierfür maßgeblichen „effects doctrine of territorial jurisdiction".

 
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(01.09.2015)

Im Zuge der fortschreitenden Finanzmarktregulierung gerät auch der Nichtbankensektor in den Fokus des europäischen Regulators. Stabilität, Transparenz und Kontrolle sollen auch im „Schattenbankenwesen" verbessert werden, also dem „System der Kreditvermittlung, an dem Unternehmen und Tätigkeiten außerhalb des regulären Bankensystems beteiligt sind". Dies soll verhindern, dass Banken und andere Finanzintermediäre versuchen, die verschärfte Bankenregulierung zu umgehen, indem sie ihre Tätigkeiten in den weniger streng regulierten Schattenbankenbereich verlagern, so Andres Prescher von KPMG Law.

Springer und DEAG schließen Joint Venture ab

Merz – Syndiziertes Darlehen mit Hogan Lovells und King & Wood

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Aktuelle Termine

01.09.2015 amalphi AG Publication of half year report 2015
01.09.2015 Sympatex Holding GmbH Veröffentlichung Halbjahresabschluss
01.09.2015 StarDSL AG Veröffentlichung Halbjahresabschluss
01.09.2015 Surikate Mittelstands AG Veröffentlichung Halbjahresabschluss
01.09.2015 DEAG Deutsche Entertainment Aktiengesellschaft SCC - Small Cap Conference
01.09.2015 Mercurius AG Veröffentlichung Halbjahresabschluss
01.09.2015 Gesco AG Investorenkonferenz
00.09.2015 Varengold Bank AG Veröffentlichung 6-Monats­abschluss
31.08.2015 Basic Resources AG Hauptversammlung
31.08.2015 Electronics Line 3000 Ltd. Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht

PLATOW NEUERSCHEINUNGEN

Immobilien im Höhenflug – Wenn Rendite nichts mehr zählt Immobilien im Höhenflug – Wenn Rendite nichts mehr zählt

 

Die niedrigen Zinsen haben die Ansprüche von Investoren an Immobilienrenditen in den vergangenen Jahren deutlich sinken lassen. Gerade für institutionelle Anleger zählt Sicherheit heute mehr als Rendite. Ob das auf Dauer, d.h. nach Mieterwechseln und notwendigen Sanierungen, gut geht, wird sich zeigen. Noch ist von einem Ende der Sause auf den Immobilienmärkten aber nichts zu sehen.  

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Renditechancen 2015 – So entkommen Sie der Zinsfalle Renditechancen 2015 – So entkommen Sie der Zinsfalle

 

Der deutsche Aktienmarkt feiert eines der besten Quartale seiner Geschichte, während Zinsjäger schon froh sein dürfen, keine Strafzinsen für Guthaben zahlen zu müssen. Aktien scheinen in diesem verrückten Umfeld zunehmend alternativlos. Doch welche Regionen und Branchen sind am attraktivsten? Verstärkt die ultralockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank den Run auf deutsche Aktien oder bieten die Schwellenländer 2015 bessere Chancen? Führen angesagte Investmentthemen wie Industrie 4.0 oder FinTech wirklich zum Erfolg oder sind Titel aus diesen Bereichen schon ausgereizt?

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PLATOW Prognose 2015 PLATOW Prognose 2015

 

Die weltweit führenden Zentralbanken marschieren nicht mehr in die gleiche Richtung. Während die EZB und die Bank of Japan die Geldschleusen weiter öffnen, zieht die amerikanische Fed die Zügel an. Auch die EZB wird sich der Zinswende auf Dauer nicht entziehen können. Denn Kapitalmärkte kennen keine Grenzen. Für Anleger birgt der schwierige Aufstieg aus dem Zinstal gleichermaßen neue Chancen und Risiken.

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Immobilien im „Draghi-Boom“ –  Wo Gefahren lauern, wo sich Nischen auftun Immobilien im „Draghi-Boom“ – Wo Gefahren lauern, wo sich Nischen auftun

 

Der Euro schwächelt, die Konjunktur auch. Für Investitionen am Immobilienmarkt sind dies nicht die besten Voraussetzungen, zumal die Preise schon weit gelaufen sind. Dass der Run auf Immobilien dennoch weitergeht, liegt vor allem an fehlenden Investment-Alternativen.

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