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Wertpapiere kaufen und verkaufen – Clever investieren

Wertpapiere kaufen und verkaufenInvestoren haben eine Vielzahl von Möglichkeiten, wenn sie ihr Geld anlegen und möglichst vermehren wollen. Die wohl prominenteste Form sind Wertpapiere. Viele unerfahrene Investoren werden sich nun fragen, was sind Wertpapiere und wie kann man Wertpapiere kaufen und verkaufen? Grundsätzlich sind Wertpapiere von der klassischen Anlageform auf einem Konto bspw. einem Sparkonto abzugrenzen. Unter Anlage auf einem Konto sind Sparkonten, Termineinlagen und Festgeldkonten zusammenzufassen. Da aufgrund des aktuellen makroökonomischen Umfelds diese Anlageformen kaum Zinsen sprich Rendite abwerfen, steigen Wertpapiere in der Gunst vieler Anleger. Anleger, die clever investieren wollen, legen ihr Geld in Wertpapieren an. So lohnt es sich, diesen Wertpapieren mehr auf den Grund zu gehen. Der Begriff Wertpapiere stammt aus einer anderen Zeit, in der Geschäfte noch vor allem analog abgewickelt wurden. Wertpapiere waren damals im wahrsten Sinne des Wortes papierhafte Urkunden, die dem Inhaber ein Recht gegenüber einem Dritten bescheinigten. Der Inhaber dieser Urkunde, genauer gesagt dem Wertpapier, besaß damit einen Vermögenstitel. Anleger, denen eine Aktie gehörte, hatten so zum Beispiel einen Nachweis über ihre Rechte gegenüber der Aktiengesellschaft in der Hand. Die Anleger waren Miteigentümer der Aktiengesellschaft, sogenannte Aktionäre. Investoren, die eine Anleihe besaßen,  konnten ihre Ansprüche auf Rückzahlung des investierten Betrags plus einer Zinszahlung des Schuldners schwarz auf weiß belegen. In beiden Fälle ist ein Wertpapier ein verbrieftes Recht für den Inhaber. Heutzutage besitzen die wenigstens Investoren papierhafte Wertpapiere. Vielmehr werden diese Rechte, die Wertpapiere verbriefen, elektronisch verwahrt.

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Welche Arten von Wertpapieren gibt es?

Wertpapiere sind unterschiedlich ausgestaltet. Es gibt einen bunten Strauß diverser Wertpapiere, die verschiedene Rechte beinhalten. Ein Wertpapier ist im klassischen Verständnis eine Urkunde, die ein Recht für den Inhaber verbrieft. In der heutigen Welt muss ein Wertpapier aber längst nicht mehr eine papierhafte Urkunde sein. Für Privatinvestoren sind die Wertpapiere am interessantesten, die zur Vermögensbildung eingesetzt werden können. Die Geldanlage gelingt am besten mit Wertpapieren, die an der Börse, sprich auf einem öffentlichen Marktplatz, gehandelt werden. Die größte deutsche Börse, die Börse in Frankfurt, unterscheidet grob zwischen folgenden Arten von Wertpapieren:

  • Aktien
  • Anleihen (verzinsliche Wertpapiere)
  • Zertifikate und Optionsscheine
  • Fonds
  • ETFs

Anleihen – Klassische Wertpapiere

WertpapiereAnleihen sind verzinsliche Wertpapiere, die zu den Klassikern der Geldanlage zählen. Anleihen bzw. (fest)verzinsliche Wertpapiere kann man auch als Schuldverschreibungen, Obligationen oder Bonds bezeichnen.  Der Inhaber der Anleihe hat dem Schuldner eine gewisse Summe für eine bestimmte Zeit überlassen und verbrieft mit diesem Wertpapier neben der Rückzahlung des Nominalbetrags auch meist eine regelmäßige Zinsforderung gegenüber dem Schuldner. Eine Anleihe verbrieft somit dieses bestimmte Recht des Inhabers. Diese Zinszahlung kann vorher festgelegt sein oder sich variable an gewissen Benchmarks orientieren. Grundsätzlich können Unternehmen wie auch Staaten Anleihen herausgeben. In der Fachsprache wird das Herausgeben von verzinslichen Wertpapieren auch emittieren genannt. Von Staaten emittierte Wertpapiere bezeichnet man als Staatsanleihen bzw. im Fall der Bundesrepublik Deutschland als Bundesanleihen. Der Staat bietet somit Investoren die Möglichkeit, ihr unverzinsliches Geld auf dem Girokonto in eine verzinsliche Anlageform umzuwandeln. Unternehmen benutzen Anleihen, um sich Geld auf dem Kapitalmarkt zu leihen, um Investitionen zu tätigen. Für Gläubiger besteht das Risiko, dass der Schuldner zahlungsunfähig wird. Ratingagenturen versuchen, diese Risiken zu bemessen und  vergeben bestimmte Noten, die die Kreditwürdigkeit von Unternehmen indexieren. Schlecht bewertete Anleihen, oft auch als „Ramsch“ bezeichnet, müssen daher folgerichtig höhere Renditen abwerfen. Sichere Anleihen hingegen wie etwa Bundesanleihen, bei denen fast kein Ausfallrisiko besteht, bringen so gut wie keine Rendite ein. Im Extremfall notierten die Renditen von Bundesanleihen sogar im Negativbereich.

Aktien – Wertpapiere mit Weitblick

Aufgrund der teils mickrigen Erträge mit Anleihen gewinnen Aktien immer mehr an Attraktivität. Aktien sind sicherlich Wertpapiere mit einem größeren Risiko, da sich das eingesetzte Kapital im Extremfall schnell vermindern kann. Doch wenn Anleger richtig in Aktien investieren, überwiegen die die Chancen die Risiken. Historisch jagen die globalen Aktienmärkte ein Hoch nach dem anderen. Mit Aktien werden Investoren zum Miteigentümer eines Unternehmens. Anleger partizipieren mit ihrem Wertpapier an der Wertentwicklung des Unternehmens. Zudem haben Investoren die Chance, in wirtschaftlich guten Zeiten für die Aktiengesellschaft eine sogenannte Dividende ausgezahlt zu bekommen. Das Unternehmen erklärt sich dann bereit, einen Teil seines Bilanzgewinns an die Anteilseigner sprich Aktionäre auszuzahlen. Aktien sollten auf Grundlage der modernen Kapitalmarktforschung möglichst langfristig gehalten werden. So bieten Aktien als Wertpapiere mit Weitblick sehr gute Renditechancen. Für die Geldanlage mit Weitblick sind Aktien ein Muss.

Für Börsenprofis: Zertifikate und Optionsscheine

Zertifikate sind eine sehr spezielle Form von Wertpapieren. Ein Zertifikat verbrieft ein besonderes Geschäft mit dem Emittenten. Je nach Ausgestaltung des Zertifikats erhält der Investor eine Zahlung, sofern ein zugrunde liegender Index, Rohstoff, eine zugrunde liegende Aktie oder eine Währung eine bestimmte Wertentwicklung hinlegt. Mit Zertifikaten können besondere Formen des Investierens möglich gemacht werden. Für Anfänger sind von dieser Art von Wertpapieren wegen der Risiken besser die Finger zu lassen. Eine Unterform der Zertifikate sind Optionsscheine, die eine bestimmte Option verbriefen. Ein Optionsschein legt ein Recht fest, ein bestimmtes Gut zu einem bestimmten Termin zu kaufen oder zu verkaufen. Optionsscheine können somit als Wette auf fallende oder steigende Kurse verstanden werden. Zur langfristigen Geldanlage eignen sich Zertifikate daher nicht.

Fonds + ETFs – Bündel von Wertpapieren

Klassische Fonds wie auch die neu aufkommenden ETFs haben eins gemeinsam: Das Bündeln einer Vielzahl von Wertpapieren. Fonds versuchen in der Regel eine gewisse Benchmark zu schlagen. Meist orientieren sich deutsche Fonds an der Entwicklung des DAX. Dabei versuchen Fondsmanager aktiv diese Performance mit ihrer Auswahl von Aktien zu übertreffen. Anleger werden nicht mehr Aktionäre von einzelnen Unternehmen, sondern sichern sich über Fondsanteile den Zugang zu einer Vielzahl von Wertpapieren.  Für diese aktive Leistung verlangen Fonds in der Regel jedoch hohe Gebühren.

ETFs auf der anderen Seite verfolgen einen anderen Ansatz. Sie werden auch als passive Fonds bezeichnet. ETFs bilden stur einen bestimmten Index nach. Sie versuchen gar nicht erst aktiv einen Index zu schlagen, sondern bilden diesen nach. Dadurch operieren ETFs mit attraktiven Kostenkonditionen. Nachteil dieser Hängemattenstrategie ist, dass sie keinerlei flexiblen Spielraum bietet. 

Welche Wertpapiere lohnen sich?

Welche Wertpapiere sich lohnen, hängt stark von dem Risikoappetit des Investors ab. Es gibt keine pauschale Formel, die für jeden greift. Gleichwohl lässt sich festhalten, dass Aktien mit Abstand die attraktivsten Renditechancen bieten. Aktien kaufen und verkaufen kann sich über einen längeren Zeitraum lohnen. Besonders im aktuellen Umfeld sind die Renditen von Anleihen sehr unattraktiv. Investoren, die eine solide Rendite erwirtschaften wollen, kommen an Aktien nicht vorbei.


Wertpapiere kaufen und verkaufen

Wie können Investoren Wertpapiere kaufen und verkaufen? Vereinfacht gesagt, können Investoren über eine Börse Wertpapiere kaufen und verkaufen. Die Börse ist ein Marktplatz, an dem Nachfrager und Anbieter von Wertpapieren aufeinandertreffen. Um an einer Börse aktiv Wertpapiere zu kaufen und zu verkaufen, brauchen Investoren in der Regel ein Depotkonto bei einer Bank. Im digitalen Zeitalter lassen sich immer mehr Online-Angebote von Direktbanken finden, die kostengünstige Handelsmöglichkeiten anbieten. Schauen Sie in jedem Fall, in welcher Höhe Gebühren für das Depot an sich und beim Kauf und Verkauf von Wertpapieren anfallen. Vergleichen Sie die Kosten, um die für Sie beste Depotbank zu finden. An der Börse wimmelt es nur so von Informationen. Um Wertpapiere kaufen und verkaufen zu können, lohnt es sich, auf erfahrene und vor allem seriöse Experten zu setzen. Börsenbriefe wie die PLATOW Börse können in diesem Bereich einen erheblichen Mehrwert liefern. Die PLATOW Börse verfügt über ausgebildete Redakteure (CIIA, CEFA) und ein umfangreiches Netzwerk zu Vorständen börsennotierter Unternehmen. Anleger erhalten dreimal pro Woche konkrete Aktienempfehlungen zum Kaufen und Verkaufen von Wertpapieren inkl. konkreter Handlungsanweisung. Das erfolgreiche Musterdepot der PLATOW Börse, das bereits 1996 aufgelegt wurde, kann mittlerweile eine Rendite von deutlich über +2.500% vorweisen. Dieser Track Record, die Seriosität und die Transparenz sind die Stärken dieses Börsenbriefs.

 


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