
Börsennachrichten Dezember 2025
Qiagen schüttet 500 Mio. Dollar aus +++ DAX ohne Schwung über 24.000 +++ US-Chipspezialist Micron überrascht mit Ausblick +++ Medtronic übertrifft wie immer die Erwartungen +++ Douglas unter Margendruck

Qiagen schüttet 500 Mio. Dollar aus +++ DAX ohne Schwung über 24.000 +++ US-Chipspezialist Micron überrascht mit Ausblick +++ Medtronic übertrifft wie immer die Erwartungen +++ Douglas unter Margendruck
Mit den am Montag (15.4.) vorgelegten Quartalszahlen konnte Charles Schwab zum vierten Mal in Folge die Analystenerwartungen übertreffen. Zwar leidet der Finanzdienstleister weiter darunter, dass die Kunden für ihre Einlagen deutlich höhere Guthabenzinsen verlangen. Doch der Trend scheint sich umzukehren.
In dieser Ausgabe kümmern wir uns um Blackrock, Charles Schwab und die jüngsten Veränderungen der DAX-Familie.
Auch wenn dem Bankensektor gerade nicht die übliche Rolle als Gradmesser für die Lage der Wirtschaft zukommt (siehe „Warum Tech die Banken überstrahlt“ in dieser Ausgabe), lohnt ein Blick auf Charles Schwab aus einem anderen Grund.
In dieser Ausgabe kümmern wir uns um Elmos Semiconductor, Charles Schwab und Adesso.
Wieso kaufen Unternehmensinsider beim eigenen Unternehmen zu? Entweder halten die Vorstände und Aufsichtsräte das eigene Unternehmen für unterbewertet, oder sie wollen ein Zeichen an den Markt senden, um zuvor verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen und den Aktienkurs zu stützen. Historisch haben Unternehmensinsider, zumindest was Grund 1 betrifft, ein „glückliches“ Händchen bewiesen. So griffen sie beherzt zu, als zu Beginn der Corona-Pandemie die weltweiten Indizes einbrachen (der DAX um fast 40%) und sich kurz danach erholten.
In dieser Ausgabe kümmern wir uns um Funkwerk, GK Software, Charles Schwab, SAF Holland und Sto.
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Jetzt anmeldenDer Abfluss von Kundengeldern bei US-Banken wie State Street oder Charles Schwab (s. a. „Ticker“ in dieser Ausgabe) hat Finanzwerte wie Munich Re am Montag (17.4.) zu Unrecht ins Minus gedrückt. Denn der Rückversicherer muss sich eher Sorgen darüber machen, wie die klebrig hohe Inflation die Kosten bei der Schadenserstattung erhöht und die Rendite aus Kapitalanlagen mindert.
Das nach Firmengründer Charles Schwab (der mit 86 Jahren wichtige strategische Entscheidungen weiterhin mit CEO Walt Bettinger diskutiert) benannte Unternehmen gilt als eines der größten Finanzunternehmen der Welt und bietet eine breite Palette von Brokerage-Diensten, Bankdienstleistungen und Anlageberatungen an.
Der führende US-Broker Charles Schwab schockte vor wenigen Tagen die Finanzwelt. Als Reaktion auf die Einführung des kostenlosen Aktienhandels bei Wettbewerbern und Fintechs senkte auch das Branchenschwergewicht die Gebühren auf Null. Nicht nur zur Probe oder nur vorläufig, sondern endgültig. Die Folge war ein erdbebenartiger Kursrutsch bei der eigenen Aktie (35,95 US-Dollar; US8085131055) und den Papieren der Wettbewerber von 10 bis 20%.
In den USA beginnt eine neue Zeitrechnung. Bei vielen Online-Brokern gibt es Aktien jetzt zum Nulltarif. Nachdem zuerst kleinere Wettbewerber die Ordergebühren strichen, zog Marktführer Charles Schwab nach (s. S. 2). Im elektronischen Börsenhandel ist damit die letzte Preisbarriere im Kampf um den Anleger gefallen.

Der Finanzdienstleister Charles Schwab gab am Montag (15.10.) wieder einmal einen Rekordgewinn bekannt. Dank florierender Bank- und Wertpapierhandelsgeschäfte stieg das Nettoergebnis um satte 49% auf 923 Mio. US-Dollar. Anders als in Deutschland nutzen in den USA viele Bürger selbstverständlich auch Aktien und andere Wertpapiere zur Altersvorsorge.
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In den USA ist die Aktienkultur traditionell deutlich stärker als in Deutschland verbreitet. Dementsprechend groß ist der Markt für Dienstleistungen rund um den Anleger. Allerdings ist der Sektor entsprechend hart umkämpft. Die Ordergebühren liegen im Schnitt unter deutschem Niveau. Der intensive Wettbewerb wird vor allem von Interactive Brokers (16,16 US-Dollar; US45841N1072) angeheizt. So kostet die Abwicklung einer Order von beispielsweise 100 IBM-Aktien gerade einmal 1 US-Dollar. Konkurrenten wie E-Trade, Charles Schwab oder TD Ameritrade liegen mit rund 8 bis 10 Dollar deutlicher über diesem Preis. Dies macht den Anbieter insbesondere bei den lukrativen Vieltradern beliebt. Die Handelsplattform, die als technologisch sehr weit fortgeschritten gilt, ist zudem bei professionellen Day-Tradern populär.
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Bei vielen deutschen Brokern ist die Stimmung derzeit relativ schlecht. Demnach trübt die Finanztransaktionssteuer, welche nach Frankreich und Italien voraussichtlich auch bald in Deutschland eingeführt wird, das Geschäftsumfeld in der Branche deutlich ein. Insgesamt ist damit zu rechnen, dass vor allem die aktiven Trader, welche einen Großteil der generierten Kommissionen bezahlen, bald deutlich weniger handeln werden. Für den hauptsächlich in den USA aktiven Player Charles Schwab stellt eine mögliche staatliche Verteuerung des Wertpapierhandels hingegen absolut keine Gefahr dar. Demnach halten es Experten für nahezu ausgeschlossen, dass An- und Verkäufe an der Börse, welche in den Vereinigten Staaten ein unangefochtener Volkssport sind, zukünftig seitens der Politik durch zusätzliche Gebühren gebremst wird.
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