Diversifizierte Finanzdienstleister

In der Krise handeln Anleger weniger
Finanzdienstleistungen

Bei Flatexdegiro mehren sich die Fragezeichen

An Flatexdegiro hat uns immer gut gefallen, dass sich die Frankfurter über eine eigene Plattform die volle Kostenkontrolle im Brokerage-Geschäft gesichert haben und daher unabhängig von „Payment-for-Order-Flows“ (also Rückvergütungen von Partnern, über deren Plattform Kundenorder abgewickelt werden) über eigene Gebühren profitabel arbeiten. Auch den 2019 erfolgten Kauf des niederländischen Wettbewerbers Degiro fanden wir sinnvoll, weil die Hessen damit das Tor zu Europa aufstießen und sich zum größten unabhängigen Broker des Kontinents entwickeln. Doch das laufende Jahr zeigt zunehmend, mit welchen Tücken in diesem Geschäft zu rechnen ist.

Deutsche Börse-Zentrale in Eschborn
Börsenplatzbetreiber

Dt. Börse bleibt konservativ

Die Deutsche Börse hat starke Q3-Zahlen und die dritte Prognoseanhebung im lfd. Jahr vorgelegt. Die Nettoerlöse wuchsen um 30% auf 1,1 Mrd. Euro, das EBITDA um 29% auf 642,3 Mio. Euro und übertrafen den Konsens (590 Mio. Euro) um rd. 9%. Die Marge fiel geringfügig um 70 bps. auf 58,9%, v. a. wegen gestiegener Personalkosten.

Symbolbild Vermögensverwaltung
Vermögensverwaltung

Vermögensverwalter – Sind die fetten Jahre vorüber?

Der Anfang 2022 beendete Bullenmarkt bescherte den Vermögensverwaltern weltweit goldene Jahre. 2022 werden die Gewinne der Kapitalverwahrer erstmals seit zehn Jahren unter Druck geraten. Doch es gibt keinen Grund, für die Branche schwarz zu sehen: Global nutzen immer mehr Anleger professionelle Hilfe, um ihre Altersvorsorge mit Hilfe von Experten zu steuern – gerade auch in turbulenten Börsenzeiten.

Beteiligungen

Mutares zeigt sich rege

Ende Juni musste Mutares den Börsengang des finnischen Portfoliounternehmens Nordec absagen. Daher keimten Ängste auf, dass die Jahresziele in Gefahr seien. Als Folge hatten wir den Titel mit Beobachten eingestuft (vgl. PB v. 12.9.), nachdem der Kurs (15,46 Euro; DE000A2NB650) kräftig unter Druck geraten war. Nun erfolgte der Nordec-Exit:

Deutsche Börse-Zentrale in Eschborn
Börsenplatzbetreiber

Dt. Börse hat strukturelle Treiber

Mit einer YTD-Performance von rd. 17% steht die Aktie der Deutschen Börse (171,35 Euro; DE0005810055) 2022 an der DAX-Spitze. Das hat gute Gründe, denn der Börsenplatzbetreiber profitiert derzeit in seinem Brot- und Buttergeschäft Trading und Clearing (53% vom Umsatz) von der erhöhten Volatilität an den Finanzmärkten.

Beteiligungsgesellschaft

Mutares weiter auf Einkaufstour

Das Marktumfeld und die Börsengang-Absage des finnischen Portfoliounternehmens Nordec sorgten dafür, dass die Mutares-Aktie (16,44 Euro; DE000A2NB650) unseren Stopp aus PB v. 13.4. bei 17,80 Euro unterschritt und bis 14,40 Euro abrutschte. Operativ bleibt die Private-Equity-Holding aber in der Spur.

Finanzdienstleistungen

Partners Group spürt Abkühlung

Partners Group erfuhr 2022 viel Gegenwind. Die Schweizer Investmentgesellschaft, die auf nicht-börsennotierte Gesellschaften (Private Equity, Private Debt, Real Estate und Infrastructure) spezialisiert ist, verzeichnete im 1. Hj. einen Umsatzrückgang von 22% auf 881 Mio. CHF.

Finanzdienstleistungen

Flatexdegiro hat noch viel vor

Direkt nach der ersten Zinsanhebung der EZB hat Flatexdegiro den vor fünf Jahren eingeführten Negativzins auf die mittlerweile 3 Mrd. Euro an verwahrten Kundengeldern zum 1.8. abgeschafft.

Börsenplatzbetreiber

London Stock Exchange mutiert zur Datenkrake

Die hohe Volatilität an den Finanzmärkten beflügelte im 1. Hj. das Geschäft des britischen Börsenplatzbetreibers London Stock Exchange (LSE). Der Umsatz stieg um rd. 24% auf 3,6 Mrd. Britische Pfund (GBP).

Deutsche Börse-Zentrale in Eschborn
Börsenplatzbetreiber

Deutsche Börse schlägt den Markt

Am Dienstagabend legte unser Musterdepotwert Dt. Börse wiederholt starke Quartalszahlen vor und erhöhte zum zweiten Mal die Prognose. Der Börsenplatzbetreiber zeigt damit in einem historisch anspruchsvollen Marktumfeld relative Stärke gegenüber anderen, weitaus zyklischeren Geschäftsmodellen.

Finanzdienstleistungen

Flatexdegiro – Gute Zahlen, schlechte Zahlen

Flatexdegiro hatte bislang kein einfaches Jahr an der Börse. Fast 60% ging es für die Aktie (9,66 Euro; DE000FTG1111) des Online-Brokers YTD bergab – zu viel, wie wir fanden, weswegen wir den Wert wieder auf unsere Empfehlungsliste befördert hatten (vgl. PB v. 8.7.).

Flatexdegiro bietet den Aktienhandel zum Fixpreis an
Brokerage

Flatexdegiro – Ehrgeizige Guidance kommt in den Test

Für Flatexdegiro ging es ab 2019 steil bergauf. Zunächst verfünffachte sich die Aktie bis August 2021, ehe das Papier knapp 70% an Wert verlor. Für CEO Frank Niehage, der den Online-Broker in dieser Woche im Internationalen Club der Frankfurter Wirtschaftsjournalisten vorstellte, wird „der unbekannteste Marktführer Europas“ derzeit in Sippenhaft genommen mit den globalen Tech-Firmen. „Aktien- und operative Performance laufen in gegensätzliche Richtungen. Das wird sich korrigieren, wenn wir weiter performen. Und wir werden weiter performen“, so Niehage selbstbewusst. Ob er recht hat, werden die am Dienstag (12.7.) fälligen Hj.-Zahlen zeigen. Wir rechnen dabei mit keiner Enttäuschung. 

Finanzdienstleister

Dt. Börse profitiert von der Zyklik

Gleich zwei gute Nachrichten hatte die Dt. Börse am Kapitalmarkttag (29.6.) parat: Beim Umsatz liegt unser Depotwert nach fünf Monaten 100 Mio. Euro über dem 2022er-Plan von 3,8 Mrd. Euro. Das entspräche einem Wachstum von 11%. Zudem peilt das Management ab 2023 mit organisch 7 bis 9% p. a. ein stärkeres Wachstum an als in den Jahren zuvor (5%). Die nach einem Jahrzehnt wieder steigenden Zinsen und die erhöhte Volatilität am Markt werden nun zum Rückenwind für den Börsenplatzbetreiber, der inkl. M&A zukünftig mehr als 10% wachsen möchte (zuvor: 10%).

Handelssaal Frankfurter Wertpapierbörse
Börsenplatzbetreiber

Deutsche Börse verdient prächtig

Die aktuell hohen Marktschwankungen und steigenden Zinsen dürften sich weiterhin gut auf das Geschäft der 
Deutschen Börse auswirken. Der Börsenplatzbetreiber verdient an jeder abgewickelten Transaktion. Zudem legt im steigenden Zinsumfeld die Nachfrage nach Zinsabsicherungsgeschäften zu.

Finanzdienstleistungen

DWS – Warten auf besseres Wetter

Die Zeiten sind nicht einfach für die Fondsbranche, auch wenn der Jahresauftakt noch geglückt war (vgl. PLATOW Brief v. 18.5.): Das Neugeschäft wird zunehmend gedämpft durch die Ukraine-Unsicherheiten und die schwache Börsenperformance.

Das Frankfurter Parkett und sein Geschäftsführer Theo Weimer sind wie füreinander gemacht.
Börsenplatzbetreiber

Deutsche Börse verdient kräftig

Hohe Unsicherheit und steigende Volatilität bereiteten im Q1 einen guten Nährboden für das Kerngeschäft der Deutschen Börse. Dank höherer Handelsaktivitäten stiegen die Nettoerlöse um 24% auf 1,06 Mrd. (Vj.: 855,1 Mio.) Euro. Deutliche Zuwächse wurden v. a. im Trading & Clearing (Umsatzanteil: 56%) verbucht, worunter u. a. der Rohstoffhandel (+42% ggü. Vj.) und das Derivategeschäft (+20% ggü. Vj.) subsummiert werden.

Beteiligungsgesellschaft

Mutares verfolgt klare Ziele

Mit Umsatzerlösen von rd. 2,5 Mrd. Euro übertraf der Mutares-Konzern das von uns in PB v. 17.11.21 als ambitioniert bezeichnete Umsatzziel von 2,4 Mrd. Euro. Gleichzeitig sprang das EBITDA von 142,7 Mio. auf 566,5 Mio. Euro.

Finanzdienstleistungen

Partners Group – „Normal“ gutes 2022

Die Schweizer Partners Group hat 2021 ein Rekordjahr hinter sich, übertraf mit den am Dienstag (22.3.) vorgelegten Zahlen aber noch die Erwartungen. Der Schweizer Spezialist für nicht-börsennotierte Investments (Private Equity, Private Debt, Real Estate und Infrastructure) konnte die Erträge dabei um 86% auf 2,6 Mrd. (Vj.: 1,4 Mrd.) CHF erhöhen.

Börsenbetreiber

Deutsche Börse – Profiteur der Vola

Am Dienstag (22.3.) haben wir 90 Deutsche Börse-Aktien zu je 161,35 Euro gekauft. Im Zuge geopolitischer Spannungen, steigender Zinsen und Inflation hat die Volatilität an den Märkten dieses Jahr im Vergleich zu 2021 deutlich zugenommen. Die dadurch steigenden Handelsvolumen sind aber nur einer von vielen positiven Treibern für die zukünftige Gewinnentwicklung des Börsenbetreibers.

PLATOW Börse Depotveränderung

Unsere Strategie zu Deutsche Börse

Wir kaufen heute Aktien der Deutsche Börse, um an der stabilen Wertentwicklung des Börsenbetreibers zu partizipieren. Im Zuge geopolitischer Spannungen, steigender Zinsen und Inflation hat zudem die Volatilität an den Märkten dieses Jahr im Vergleich zu 2021 deutlich zugenommen. Die dadurch steigenden Handelsvolumen sind aber nur einer von vielen positiven Treibern für die zukünftige Gewinnentwicklung.

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