IPO-Welle im Rüstungssektor erweitert Anlageuniversum
Der Ukraine-Krieg hat die Kapitalmärkte verändert: Kaum ein Industriezweig hat seit dem russischen Angriff im Februar 2022 eine vergleichbare Neubewertung erfahren wie die Rüstungsindustrie.
„Kaufen, wenn die Kanonen donnern, verkaufen, wenn die Violinen spielen.“

Der Ukraine-Krieg hat die Kapitalmärkte verändert: Kaum ein Industriezweig hat seit dem russischen Angriff im Februar 2022 eine vergleichbare Neubewertung erfahren wie die Rüstungsindustrie.
Angesichts der positiven Nachrichtenlage rund um Aufrüstung war die Kursentwicklung von Rheinmetall zuletzt überraschend schwach. Mehrere Gründe spielen eine Rolle, die vor allem mit Erwartungen und Marktmechanik zu tun haben.
Nach dem starken Abschneiden im abgelaufenen Geschäftsjahr will GEA 2026 noch einen Gang höher schalten. In einem zunehmend unsicheren Umfeld lockt der Anlagenbauer mit seiner Widerstandskraft.
Es war eine turbulente Woche für die Dürr-Aktie. Ende Februar notierte sie noch auf ihrem höchsten Niveau seit Anfang 2025, ehe es im Zuge der Eskalation im Nahen Osten 16% nach unten ging.
Rekorde bei Umsatz, Auftragseingang und Auftragsbestand vermeldete Renk für das Geschäftsjahr 2025. Angesichts weltweit steigender Rüstungsausgaben spricht vieles für anhaltend profitables Wachstum beim Getriebehersteller.
Nachdem sie ihren europäischen Sektorkollegen 2025 hinterherhinkten, hat sich das Bild in diesem Jahr gewandelt. Amerikanische Rüstungswerte kennen momentan kein Halten, und mittendrin: Northrop Grumman.
Nach der Vorlage des Geschäftsberichts für 2025 werden Schaeffler-Aktionäre auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Der komplette Kursgewinn seit Jahresanfang ist ausradiert.
Nur wenige Tage nach dem Rekordhoch gerät die Aktie von MTU spürbar unter Druck. Ausschlaggebend sind Fragezeichen hinter der Nachhaltigkeit der bereinigten EBIT-Marge, die 2025 ein starkes Niveau von 15,5% erreichte.
Die Performance des Industriesektors wird zunehmend von mehreren Clustern getragen. Verteidigung, Elektrifizierung und Automatisierung liefern Impulse. Wir ordnen die Entwicklung ein.
Nicht die Zahlen für 2025, sondern der Ausblick auf 2026 haben bei Kion-Aktionären für Verstimmung gesorgt. Dass die Aktie zeitweise bis zu 10% einbrach, erscheint uns angesichts des angestrebten Umsatz- und Margenwachstums überzogen.
Überraschend stark fiel das vierte Quartal 2025 bei Jost Werke aus. Dank interner Fortschritte und ersten Anzeichen einer Markterholung bleibt die Aktie des Nutzfahrzeugzulieferers auch nahe ihrem Allzeithoch interessant.
Starke Nachfrage und Rekordzahlen im Geschäftsjahr 2025 sind den Airbus-Anlegern nicht genug. Der Fokus liegt momentan auf den Lieferengpässen, die der weltgrößte Flugzeugbauer nicht richtig in den Griff bekommt.
Die Aktie von Knorr-Bremse notiert so hoch wie seit fünf Jahren nicht mehr. Nach der erfreulichen operativen Entwicklung 2025 will der Bremsenspezialist auch im laufenden Jahr seinen Erfolgskurs fortsetzen.
Krones hat 2025 stark abgeschlossen. Die vorläufigen Zahlen und der Ausblick des Maschinenbauers liegen im Rahmen der Erwartungen. Damit bleibt die Aktie spannend für Anleger, die Stabilität und Wachstum zu einem attraktiven Preis suchen.
Die jüngsten Schlagzeilen zu Wacker Neuson versprachen nichts Gutes: „Margenziel verfehlt“. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich jedoch, dass vor allem Einmalkosten den Gewinn belasten, während der Ausblick für 2026 positiv ausfällt.
Die ehemalige Thyssenkrupp-Tochter ist verhalten ins Geschäftsjahr 2025/26 gestartet. Für die kommenden Quartale zeigt sich TKMS jedoch zuversichtlicher; an der relativen Überbewertung der Aktie ändert das allerdings wenig.
Der Gewinneinbruch ist bei Mercedes 2025 größer ausgefallen als ohnehin bereits erwartet; auch der Ausblick sorgt für Enttäuschung. Wir erläutern warum der Autobauer dennoch für Anleger interessant bleibt.
Während der deutsche Aktienmarkt insgesamt mit Rückenwind ins Jahr 2026 gestartet ist, fällt die Outperformance der Industriewerte besonders deutlich aus. Die Entwicklung ist Ausdruck struktureller Veränderungen, die zunehmend Unterstützung von zyklischen Impulsen bekommen.
Der Czechoslovak Group (CSG) gelang vor einigen Wochen einer der bisher größten Börsengänge, die es im globalen Verteidigungssektor je gegeben hat. Als Hersteller von Militärfahrzeugen und Munition sind die Tschechen einer der direkten Profiteure des Rüstungsbooms.
Auf seinem Q4-Pre-Close-Call enttäuscht Rheinmetall mit überraschend vorsichtigen Aussagen. Das Kursplus seit Jahresanfang, das zeitweise über 25% betragen hatte, ist bereits wieder vollständig ausradiert.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen