Der Welt fehlt das Geld
Der Kapitalmarkt hat sich um 180 Grad gedreht. Nach Jahren einer Geldschwemme haben Investoren Mühe, Investitionen zu finanzieren. Zugleich wachsen Zweifel am KI-Boom. Wie lange verkraften die Börsen diese Risiken?
„Kaufen, wenn die Kanonen donnern, verkaufen, wenn die Violinen spielen.“

Der Kapitalmarkt hat sich um 180 Grad gedreht. Nach Jahren einer Geldschwemme haben Investoren Mühe, Investitionen zu finanzieren. Zugleich wachsen Zweifel am KI-Boom. Wie lange verkraften die Börsen diese Risiken?
Anthropic hat drei Szenarien vorgelegt, wie Künstliche Intelligenz bis 2030 Wirtschaftswachstum, Löhne und Arbeitsplätze verändern könnte: von moderatem Plus bis zu einer Verdopplung der Wirtschaft binnen weniger Jahre.
FSB-Chef Andrew Bailey warnt die G20-Finanzminister vor KI-Risiken für die Finanzstabilität. Cyber-Gefahren treffen auf überhitzte Märkte, hohe Bewertungen und wachsende Schulden. Droht ein ungeordneter Kurseinbruch?
Der neue Chef der US-Notenbank sorgt sich stärker um die Inflation als um den Arbeitsmarkt. Zugleich erteilt er längerfristigen geldpolitischen Festlegungen eine Absage.
Nvidia stößt bei der Finanzierung des KI-Ausbaus an Grenzen und weicht auf den privaten Markt aus. Mit Banken und Vermögensverwaltern will der Konzern einen dreistelligen Milliardenbetrag einsammeln, besichert durch die Rechenzentren selbst. Die Chips werden so zur eigenen Anlageklasse, der Konzern zur Stütze des Hypes, den er finanziert.
Zuletzt zeigte sich sich eine ungewöhnliche Situation am Devisenmarkt: Die USA stützten den japanischen Yen am Devisenmarkt und verkauften zugleich Euro-Anlagen. Das führt nicht nur zur Verärgerung in Europa.
Darf KI automatisiert im Kundenauftrag online einkaufen? Amazon, der weltgrößte Online-Händler, hält nichts davon. Der Konzern wollte der KI Perplexity genau das verbieten, musste aber vor einem Berufungsgericht in den USA eine Niederlage einstecken. Die Folgen könnten dramatisch sein, wenn nicht eine höhere Instanz wiederum anders entscheidet.
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