Yingli Green Energy zum Penny-Stock verkommen
Für den einst größten Solarkonzern Yingli Green Energy sieht es weiterhin schlecht aus. Die Schuldenlast ist erdrückend. 1,7 Mrd. US-Dollar haben sich in den vergangenen Jahren angehäuft. Nicht wenige Marktbeobachter rechnen deswegen inzwischen mit einer Pleite des Unternehmens. Denn auch in diesem Jahr läuft es nicht wirklich gut. Anfang September musste das Unternehmen erneut seine Prognose für das laufende Jahr nach unten korrigieren. Yingli rechnet demnach nur noch mit einer Bruttomarge von 6,3%. Zuvor hatte das Unternehmen eine Spanne von 7 bis 8% ausgegeben. Zum Vergleich: Wettbewerber JinkoSolar hat über 20% Bruttomarge. Grund dafür sind niedrige Auslastungsraten sowie die weiterhin sinkenden Verkaufspreise für Solarmodule. JinkoSolar hatten wir am 17. September zum Kauf empfohlen. Anleger, die dieser Empfehlung gefolgt sind, konnten seitdem mit der Aktie (22,96 Euro; A0Q87R; US47759T1007) einen Kursgewinn von knapp 15% verbuchen.
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