Weibo leidet unter schärferen Kontrolle des Internets
Weibo-Aktionäre hatten zuletzt wenig zu lachen. Seit Erreichen des Allzeithochs Anfang des Jahres bei 115 Euro ging es kontinuierlich bergab. Aktuell kostet das Papier (65,00 Euro; A110V7; US9485961018) gerade mal noch knapp 66 Euro – allein in den vergangenen drei Monaten verlor die Aktie 30%. Für die schwache Performance gibt es mehrere Gründe, einer davon: Die Ankündigung von Chinas Präsident Xi Jinping, die Internetszene und den gesamten Cyberspace schärfer kontrollieren zu wollen. Xi verlangt mehr gesellschaftliche Überwachung, Sozialkontrolle und Selbstzensur der Netzprovider. Sie sollen dafür sorgen, dass das Internet „unter keinen Umständen zur Plattform für die Verbreitung schädlicher Nachrichten und Gerüchte werden kann“, so Xi auf einer zweitägigen Konferenz zur Cybersicherheit in Peking Anfang April. Hinzu kommen die Zweifel an der Entwicklung des hochbewerteten Sektors. Denn auch der Wettbewerb untereinander wird immer schärfer.
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