Verschärfte Verteilungskämpfe in Südostasien
"Auch in den schnell wachsenden Schwellenländern Südostasiens fallen die Wachstumsraten infolge der bekannten Probleme in den USA und der Eurozone sowie der schwächeren Konjunktur Chinas. Damit sinkt der Verteilungsspielraum, um die teilweise recht scharfen sozialen Konflikte (die häufig durch ethnische Gegensätze überdeckt werden) zu dämpfen und zu begrenzen. Von daher wirkt die globale Wachstumsschwäche derzeit wie ein Katalysator, der Konflikte offen zu Tage treten lässt. In der ersten Reihe stehen dabei Thailand und Malaysia, wo Spannungen auch während der wirtschaftlich erfolgreichen Jahre jederzeit greifbar blieben.
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Auch in den schnell wachsenden Schwellenländern Südostasiens fallen die Wachstumsraten infolge der bekannten Probleme in den USA und der Eurozone sowie der schwächeren Konjunktur Chinas. Damit sinkt der Verteilungsspielraum, um die teilweise recht scharfen sozialen Konflikte (die häufig durch ethnische Gegensätze überdeckt werden) zu dämpfen und zu begrenzen. Von daher wirkt die globale Wachstumsschwäche derzeit wie ein Katalysator, der Konflikte offen zu Tage treten lässt. In der ersten Reihe stehen dabei Thailand und Malaysia, wo Spannungen auch während der wirtschaftlich erfolgreichen Jahre jederzeit greifbar blieben.
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