Ukraine braucht die Rückendeckung des IWF
" Die wirtschaftlichen Aussichten der Ukraine haben sich in den vergangenen Monaten eher verschlechtert, das Risiko eines neuerlichen Einbruchs ist fühlbar gestiegen. So etwa lautet der Tenor des jüngst vom IWF vorgelegten Artikel IV-Berichtes. Das Land hatte nach dem scharfen Einbruch im Zuge des Lehman-Schocks (das reale BIP fiel 2009 um 14,8%) zunächst den Beginn einer Erholung gesehen (reales Wachstum 2010/11 mit 4,1% bzw. 5,2%), die aber Ende 2011 abbrach. Für das erste Quartal des laufenden Jahres ergaben sich noch +2% im Jahresvergleich. Die Trends der Produktion von Industrie und Landwirtschaft (die für die Ukraine wichtige Exportbeiträge liefert) weisen aber weiter klar nach unten. Für das Jahr 2012 werden noch etwa 1% Wachstum erwartet.
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Die wirtschaftlichen Aussichten der Ukraine haben sich in den vergangenen Monaten eher verschlechtert, das Risiko eines neuerlichen Einbruchs ist fühlbar gestiegen. So etwa lautet der Tenor des jüngst vom IWF vorgelegten Artikel IV-Berichtes. Das Land hatte nach dem scharfen Einbruch im Zuge des Lehman-Schocks (das reale BIP fiel 2009 um 14,8%) zunächst den Beginn einer Erholung gesehen (reales Wachstum 2010/11 mit 4,1% bzw. 5,2%), die aber Ende 2011 abbrach. Für das erste Quartal des laufenden Jahres ergaben sich noch +2% im Jahresvergleich. Die Trends der Produktion von Industrie und Landwirtschaft (die für die Ukraine wichtige Exportbeiträge liefert) weisen aber weiter klar nach unten. Für das Jahr 2012 werden noch etwa 1% Wachstum erwartet.
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