Turbo-Draghi bleibt uns erhalten
Die Inflationsrate in der Eurozone ist im April auf 1,9% gestiegen, nachdem sie im Vormonat noch von 2% auf 1,5% gefallen war. Die Kerninflation, die u. a. die schwankungsanfälligen Energiepreise außen vor lässt, hat von 0,7 auf 1,2% sogar noch etwas mehr angezogen. Zudem beschleunigte sich das Wachstum der breit gefassten Geldmenge M3 binnen zwölf Monaten auf 5,3%, nach 4,7% im Vormonat. Zu Bundesbank-Zeiten hätten diese Signale längst gereicht, um mit höheren Leitzinsen zu reagieren.
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