TICKER: Toshiba mit Rekordverlust
Der von einem schweren Bilanzskandal erschütterte japanische Technologieriese Toshiba rechnet in diesem Geschäftsjahr mit massiven Verlusten. Wie vor wenigen Tagen bekannt gegeben wurde, dürfte zum Bilanzstichtag 31. März 2016 unter dem Strich ein Fehlbetrag von 550 Mrd. Yen (4,2 Mrd. Euro) anfallen. Damit bringt die Sanierung dem Unternehmen den höchsten Verlust in seiner Geschichte. Nach Publizierung des Rekordverlustes sackte der Aktienkurs (1,79 Euro; 853676; JP3592200004) am Dienstag an der Frankfurter Börse um über 12% auf 1,71 Euro ab. Der Skandal um Bilanztricksereien bei Toshiba hat auch Konsequenzen für den Wirtschaftsprüfer Ernst & Young (EY). Seine Japantochter ShinNihon muss laut der japanischen Finanzaufsicht FSA umgerechnet 17,4 Mio. US-Dollar Strafe zahlen. Investierte Anleger sollten allerdings Ruhe bewahren, denn die von uns empfohlene Stoppmarke von 1,60 Euro, also knapp unter dem Rekordtief aus 2009, wurde nicht gerissen. Am Mittwoch stieg der Aktienkurs von Toshiba um über 4%. PEM-Neuleser warten mit dem Kauf hingegen noch ab.
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