Telekom-Krimi um Vodacom
Mit seinem operativen Geschäft reißt Südafrikas kundenstärkster Mobilfunkbetreiber Vodacom bis jetzt niemanden vom Hocker. Der starke Wettbewerb und ein strenger Regulierer, der zuletzt eine weitere Absenkung der Roaminggebühren verlangt hat, drücken im wichtigen Heimatmarkt auf die Erträge. Gestern gab Vormann Shameel Joosub erneut ein leichtes Umsatzminus von 1,1% auf 1,7 Mrd. Euro für das dritte Quartal bekannt. Erfreulich ist allerdings der erneute Ausbau der Kundenbasis um 9,1% auf über 61 Mio. und die mit 20% kräftig gestiegenen Erlöse aus dem Datentransfer, die den sinkenden Mobilfunkeinnahmen entgegenwirken. Auch im Ausland schlägt sich die 65%-Tochter der britischen Vodafone wacker. Die internationalen Erlöse kletterten um 6,6% verglichen mit einem Minus von 3,1% in Südafrika. In Tansania bietet Vodacom aktuell für den dortigen Ableger des arabischen Mobilfunkriesen Etisalat.
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