Takata – Airbag-Debakel zieht viele Investoren an
Letztlich war der Druck doch zu groß. Der Chef des von einem Airbag-Skandal erschütterten Autozulieferers Takata, Shigehisa Takada, hat auf einer Aktionärsversammlung am Dienstag seinen Rücktritt angekündigt. Allerdings bleibt der Enkel des Firmengründers noch bis zur Übergabe im Amt. Zu Jahresbeginn hatte der noch amtierende CEO einen Rücktritt strikt abgelehnt. Im Zuge des Skandals ist der Börsenwert von Takata drastisch zusammengeschrumpft. Das macht das Unternehmen für Investoren attraktiv. Dennoch sollten interessierte Anleger nicht vernachlässigen, dass auf den Konzern massive Kosten durch die Ersetzung defekter Airbags zukommen.
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