STANDPUNKT: Chinas Regierung wird ein Szenario wie 2007 nicht wieder zulassen
Die Volksrepublik China schwelgt im Börsenrausch. In den letzten zwölf Monaten sind die Kurse am wichtigsten Handelsplatz in Shanghai im Schnitt um mehr als 130% gestiegen. An der technologielastigen Börse von Shenzhen haben sie sich binnen Jahresfrist fast verdreifacht. Dort werden die Unternehmen im Schnitt mit dem 72-Fachen ihres Jahresgewinns gehandelt. Zum Vergleich: Beim DAX beträgt das KGV gerade einmal 19. Offiziellen Angaben zufolge mischen mittlerweile 100 Mio. Chinesen im Aktienmarkt mit. Von Profi-Spekulanten über Rentner bis zu Analphabeten: Alle zocken mit. Der Markt wird sehr stark von privaten Investoren getrieben, wobei der Anteil der Käufe auf Kredit in den vergangenen Monaten enorm zugenommen hat, heißt es bei den Fondsgesellschaften.
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