Sodastream versucht wieder an alte Erfolge anzuknüpfen
Die israelische Firma Sodastream war bis zum Geschäftsjahr 2013 sehr gut drauf. Bei dem Verbraucher kamen die Geräte, die Leitungswasser in Sprudel umwandeln konnten, gut an. Zudem war die Nachfrage nach den Geschmackszusätzen, die in den verschiedensten Variationen angeboten werden, sehr hoch. Der Erfolg war durchaus verständlich, da die Sodastream-Produkte dem Kunden zahlreiche Vorteile bieten. Zum einen ist das Wasser bei den Israelis auf den Liter umgerechnet deutlich günstiger. Zum anderen entfällt beispielsweise das Schleppen von schweren Getränkekisten. In den vergangenen zwei Jahren ist die Marke Sodastream allerdings etwas aus der Mode geraten. Seitdem gehen der Umsatz und der Nettogewinn bei der Gesellschaft deutlich zurück. Entsprechend zeigten sich auch die Börsianer enttäuscht. Dies ist auch am Kursverlauf des Anteilscheins (15,38 US-Dollar; A1C8V8; IL0011213001) erkennbar, der sich seit Sommer 2013 in einem Abwärtstrend befindet. In der Spitze gab das volatile Papier an der Nasdaq um mehr als 75% nach.
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