Russland ist noch lange nicht über den Berg
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Der Rubel hat in den vergangenen Wochen eine erstaunliche Erholung hingelegt: vom schwächsten Wert bei 85,60 auf aktuell 56,70 Rubel, was rechnerisch eine Aufwertung von fast 51% zum Euro bedeutet. Wirtschaftliche Gründe dafür sind aber kaum erkennbar. Russland steckt in einer Rezession und lässt wenig Investitionschancen erkennen. Hinter dem Auftrieb stecken vielmehr Hoffnungen auf eine schnelle Normalisierung der Verhältnisse, nachdem das jüngste Friedensabkommen, besser bekannt unter „Minsk II"", zur Eindämmung des Ukraine-Konflikts vorläufig hält. Minsk II wird als Ausgangspunkt für eine weitere Deeskalation und Entspannung angesehen, die in absehbarer Zeit zu einer Aufhebung der Sanktionen führen soll, wie etwa schon von Ekkehard Cordes, Vorsitzender des Ostausschusses der Deutschen Wirtschaft, gefordert.
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