Rosneft kann nicht in allen Bereichen vollständig überzeugen
"Anfang Februar hat der russische Ölriese Rosneft (5,50 Euro; A0J 3N5; US67812M2070) seine testierten 2011er-Zahlen nach US-GAAP vorgelegt. Im Gesamtjahr legte die Öl-und Gasproduktion um 2,6% zu. Der Umsatz schoss dank des höheren Ölpreises um 45,9% auf rd. 91,98 Mrd. USD. Beim EBITDA wurde mit 22,02 Mrd. USD (+14,7%) ein historisches Hoch erreicht und unterm Strich gelang ein Gewinnsprung um 19,7% auf 12,45 Mrd. USD. Das vierte Quartal stellte allerdings nicht alle zufrieden. Während die Erlöse von 23,95 Mrd. USD noch weitgehend im Rahmen der Erwartungen lagen, konnte das EBITDA (z. Vq.: -10% auf 4,75 Mrd. USD) nicht überzeugen. Vor allem die hohen Explorationsaufwendungen hatten negativ überrascht. Eine positive Überraschung war jedoch die ungewöhnlich niedrige Steuerquote von nur 12% im Q4. Dies führte zu einer Nettogewinnsteigerung gegenüber dem Q3 von 7,7% auf 2,99 Mrd. USD.
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Anfang Februar hat der russische Ölriese Rosneft (5,50 Euro; A0J 3N5; US67812M2070) seine testierten 2011er-Zahlen nach US-GAAP vorgelegt. Im Gesamtjahr legte die Öl-und Gasproduktion um 2,6% zu. Der Umsatz schoss dank des höheren Ölpreises um 45,9% auf rd. 91,98 Mrd. USD. Beim EBITDA wurde mit 22,02 Mrd. USD (+14,7%) ein historisches Hoch erreicht und unterm Strich gelang ein Gewinnsprung um 19,7% auf 12,45 Mrd. USD. Das vierte Quartal stellte allerdings nicht alle zufrieden. Während die Erlöse von 23,95 Mrd. USD noch weitgehend im Rahmen der Erwartungen lagen, konnte das EBITDA (z. Vq.: -10% auf 4,75 Mrd. USD) nicht überzeugen. Vor allem die hohen Explorationsaufwendungen hatten negativ überrascht. Eine positive Überraschung war jedoch die ungewöhnlich niedrige Steuerquote von nur 12% im Q4. Dies führte zu einer Nettogewinnsteigerung gegenüber dem Q3 von 7,7% auf 2,99 Mrd. USD.
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