Risiken in den Schwellenländern steigen
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Der neue Bericht des Internationalen Währungsfonds (IWF) zur Stabilität der globalen Finanzmärkte (GFSR) sieht eine Verlagerung („Rotation"") der Risiken von den etablierten westlichen Industriestaaten hin zu den Emerging Markets. Letztere sind durch externe Schocks gefährdet, während die Liquidität auf den globalen Märkten knapper wird und die Risikoprämien wachsen. Die offenen Flanken der Schwellenländer sind eine Folge der Krise der vergangenen Jahre: Die halbherzig betriebene und sehr expansive Geldpolitik mit niedrigen Zinsen und hoher Liquiditätsschöpfung hat auch in vielen EM-Staaten zu üppigen Schuldenquoten im privaten Sektor (Unternehmen und Haushalte) geführt. Hinzu kommt ein beachtliches Währungsrisiko, da Dollar-Kredite aufgenommen wurden.
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