PSI lässt Talsohle hinter sich
Bei der Softwareschmiede PSI nahmen die Anzahl und das Volumen der Bestellungen zuletzt deutlich zu. So vermeldeten die Berliner erst kürzlich Aufträge vom Energiedienstleister Badenova, von den Stadtwerken Münster und auch von Tata Steel aus Indien. Damit setzte sich die Tendenz des ersten Halbjahres fort. In diesem Zeitraum legte der Ordereingang gegenüber der Vorjahresperiode um 17% auf 104 Mio. Euro zu. Da sich der Umsatz im ersten Semester nur auf 90,5 Mio. Euro belief, dürften die Signale bei den Hauptstädtern zumindest mittelfristig auf Wachstum stehen. Auch der geplante Abbau der Iran-Sanktionen stellt eine große Chance für PSI dar. Entsprechend könnte die Prognose vom CEO Harald Schrimpf Ende Oktober erhöht werden. Diese sah bislang vor, die Erlöse im mittleren einstelligen Prozentbereich zu steigern und ein EBIT von 11 Mio. Euro zu erzielen. Deshalb könnte der Anteilschein (11,89 Euro; DE000A0Z1JH9), der bis Juni unter Druck stand und zeitweise um die Marke von 10 Euro tendierte, zukünftig wieder mehr Auftrieb erhalten.
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