Prag verabschiedet sich vom Limit
Die tschechische Notenbank CNB verfolgte in den vergangenen Jahren eine spezielle Variante der quantitativen Lockerung: Statt zusätzliche Liquidität durch den Ankauf von Staatsanleihen in den Markt zu pumpen, wie es etwa Fed, Bank of England oder EZB taten oder noch tun, entschieden sich die Währungshüter in Prag zum Gang an den Devisenmarkt: Sie setzten ein einseitiges Limit für die Euro-Parität der Krone (CZK) bei 27 CZK/Euro fest und lieferten damit den Bezugspunkt sowohl für den Kurs (der praktisch nicht mehr abwich) als auch für Interventionen gegen die eigene Währung.
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