Nomura rutscht dick ins Minus
Bei Nomura läuft es derzeit nicht rund. Japans größtes Brokerhaus muss nun auch noch eine Abstufung durch Moody’s befürchten. Denn die US-amerikanische Rating-Agentur hat das aktuelle Kredit-Rating von Baa1 mit einem negativen Ausblick versehen. Hauptgrund dafür ist die extrem rückläufige Profitabilität des Hauses. So sank der Vorsteuergewinn in den ersten sechs Monaten des laufenden Gj. 2018/19 (per 31.3.) um 91%. Einzelne Bereiche schrieben rote Zahlen. Unter dem Strich stand ein Nettoverlust von rd. 6 Mrd. Yen, was einem negativen Ergebnis von 1,78 Yen pro Aktie entspricht. Besonders schwach war die Entwicklung im Q2: Von Juni bis September lag der Nettoverlust bei 11,2 Mrd. Yen oder bei minus 3,32 Yen pro Aktie. Schwäche zeigte Nomura auch im Europageschäft, hier verlor der Broker in vier der vergangenen fünf Quartale jeweils Geld.
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