Nigerias Krise bietet auch Chancen
Trotz des neuen Glanzes als stärkste Volkswirtschaft Afrikas steckt Nigeria in Problemen, seitdem der Ölpreis deutlich gefallen ist. Und glaubt man dem jüngsten Ausblick der IEA, dann wird der Ölpreis auch auf längere Sicht niedrig bleiben, also zwischen 50 und 60 Dollar/barrel schwanken. Das bringt viele Ölförderstaaten in Probleme, nicht zuletzt Nigeria dessen Haushalt aktuellen Schätzungen des IWF zufolge erst bei 123 Dollar/barrel ausgeglichen wäre. Nur Libyen (184 Dollar), Iran und Algerien (jeweils 131 Dollar) brauchen noch etwas mehr. Dagegen kalkuliert selbst das von Pleite bedrohte Venezuela mit 118 Dollar schon etwas vorsichtiger.
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