Neue Unruhen in Südamerika
"In Südamerika breiten sich politische Spannungen aus. Offenbar schlägt durch, dass mit dem Ausstieg aus der ultra-expansiven Geldpolitik der USA auch auf der Südhälfte des Kontinents die Liquiditätsbeschränkungen wieder enger binden. Die soziale Kluft zwischen Oben und Unten wird derzeit besonders scharf fühlbar, weil sich das Wachstum deutlich verlangsamt hat. 2013 brachte nur noch enttäuschende 2,3%. Damit sinken auch die Spielräume einer staatlichen Umverteilungspolitik, der Etat stößt an seine Grenzen. Der Primärüberschuss (vor Kapitaldienst) ist unter 2% des BIP gefallen, der Gesamtsaldo ergibt ein Defizit von 3,5% bis 4% für das laufende Jahr.
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In Südamerika breiten sich politische Spannungen aus. Offenbar schlägt durch, dass mit dem Ausstieg aus der ultra-expansiven Geldpolitik der USA auch auf der Südhälfte des Kontinents die Liquiditätsbeschränkungen wieder enger binden. Die soziale Kluft zwischen Oben und Unten wird derzeit besonders scharf fühlbar, weil sich das Wachstum deutlich verlangsamt hat. 2013 brachte nur noch enttäuschende 2,3%. Damit sinken auch die Spielräume einer staatlichen Umverteilungspolitik, der Etat stößt an seine Grenzen. Der Primärüberschuss (vor Kapitaldienst) ist unter 2% des BIP gefallen, der Gesamtsaldo ergibt ein Defizit von 3,5% bis 4% für das laufende Jahr.
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