Modeketten suchen Konzepte gegen die Kaufmuffel
Während sich der deutsche Einzelhandel zuletzt mit stagnierenden Erlösen behaupten konnte, scheint die Modebranche den Anschluss zu verlieren. Im Mai sanken die Umsätze im Vorjahresvergleich um 2,1%, obwohl sich die Kauflaune der Konsumenten auf hohem Niveau bewegt. Da hilft es auch nicht weiter, dass der Absatz via Internet und Versand um fast 8% zulegte. Vielen Modeketten kommt der Sommerschlussverkauf deshalb gerade recht, der die Lager etwas leeren könnte. Der Sale schlägt jedoch auf die Margen, weshalb die Anbieter noch stärker auf die Kosten achten. Ein Aspekt ist die Verlagerung der Produktion nach Afrika, wo in vielen Ländern keine Mindestlöhne gelten. Zudem wächst in der Region Baumwolle.
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