Mitsubishi gesteht Manipulation bei Abgastest ein
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Dies war ein regelrechter Schock für alle Mitsubishi-Aktionäre: Der japanische Autohersteller hat, ähnlich wie der Volkswagen-Konzern, Abgastests bei Kleinwagen manipuliert. Das gestand Konzernchef Tetsuro Aikawa am vergangenen Mittwoch auf einer Pressekonferenz. Die Manipulation kam bei einer internen Überprüfung heraus. Angeblich haben Mitsubishi-Mitarbeiter die Daten gefälscht. Man habe Prüfmethoden genutzt, die nicht den japanischen Vorschriften entsprochen hätten. Dies sei u. a. bei dem konzerneigenen Kleinstwagenmodell „eK"" geschehen, so Aikawa.Das Fehlverhalten sei dem Verkehrsministerium unmittelbar gemeldet worden. Die Behörde verlangt von Mitsubishi nun weitere Details und hat auch andere Autobauer aufgefordert, bis zum 18. Mai mitzuteilen, ob Verbrauchstests ordnungsgemäß verliefen. Laut Aussagen von Mitsubishi seien insgesamt 625 000 Fahrzeuge, die für den heimischen Markt produziert wurden, von der Manipulation betroffen, davon 468 000 Autos, die für Nissan gebaut wurden. Die Modelle würden nicht mehr hergestellt, so Mitsubishi.
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