Finanzinstitut
mBank setzt auf Neukunden
Eigentlich plante die Commerzbank den Verkauf ihrer Mehrheitsbeteiligung von 69,3% an der polnischen mBank. Der Verkaufserlös sollte die Kosten für Stellenabbau und Filialschließungen bezahlen und bis Ende 2020 abgeschlossen sein. Schon seit der Ankündigung im vergangenen Herbst fand sich kein ernsthafter Interessent. Noch schwieriger wurde die Suche nach dem Corona-Ausbruch. So hat sich die deutsche Großbank Mitte Mai entschieden, den Verkauf zurückzustellen. Begründung: Im Pandemie-Umfeld sei eine Transaktion zu angemessenen Konditionen nicht erreichbar. Eine neue Strategie für die Beteiligung sucht die Commerzbank allerdings noch.
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