Mazda Motors muss kleinere Brötchen backen
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Der Ausstieg der Briten aus der EU hat zu einem „Black Friday"" an den weltweiten Finanzmärkten geführt. In Asien gerieten vor allem japanische Aktien unter die Räder, ganz besonders aber exportabhängige Unternehmen: Die Anteilscheine von Mazda Motors (11,05 Euro; 854131; JP3868400007) rauschten binnen kürzester Zeit um rund 12% in die Tiefe, auf das niedrigste Niveau seit Anfang April. Von diesem Schock hat sich der Titel bis heute nicht erholt. Auch die wichtige Unterstützung bei 12 Euro hat nicht gehalten, obwohl es kurzzeitig danach aussah, dass Anleger das niedrige Kursniveau für einen Wiedereinstieg nutzen. Der Grund für den erneuten Rückschlag: Für Negativschlagzeilen sorgte wieder mal ein Rückruf wegen möglicherweise defekter Airbags des japanischen Zulieferers Takata. Mazda beorderte vergangene Woche weltweit 1,57 Mio. Autos der Modelle RX-8 und Demio in die Werkstätten. Die Kosten dafür dürften in die Millionen gehen.
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