Macquarie ist reif für den Wiedereinstieg
Finanztitel haben es seit dem Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2010 schwer. Doch es gibt auch Aktien, die selbst in diesen schwierigen Zeiten eine gute Performance aufs Parkett zaubern konnten. Dazu gehört zweifelsfrei die australische Macquarie-Aktie (46,48 Euro; A0M6VH; AU000000MQG1). Auf Euro-Basis legte der Wert in den vergangenen fünf Jahren rund zwei Drittel zu. Zwischenzeitlich sah die Performance noch besser aus. Doch binnen Jahresfrist korrigierte der Titel um rund 20%. Die Gründe waren eine recht hohe Fundamentalbewertung, nachdem Gewinnerwartungen nicht erfüllt werden konnten. Zudem kam es zu Gewinnmitnahmen. Doch über all die Jahre gelang es den australischen Alleskönnern immer wieder, positive Schlagzeilen zu schreiben. Insbesondere bei der Finanzierung und Strukturierung von Infrastrukturprojekten, aber auch bei Short-Spekulationen oder Aktivitäten im Mergers & Acquisitions-Bereich hatte Macquarie vielfach seine Hände im Spiel. Lediglich der Einstieg in den europäischen Derivatemarkt – mit der Übernahme der Aktivitäten von Sal. Oppenheim – ging daneben. Vor allem die hohen Marketing-Aufwendungen sorgten für millionenschwere Verluste.
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